Die Hans-Staden-Straße wird erneuert

Wolfhager Verkehrsader ist monatelang wegen Bauarbeiten gesperrt

Vollsperrung am Ortseingang von Wolfhagen: Die Verkehrsteilnehmer die aus Richtung Leckeringhausen kommen, müssen über die Bühler Straße ausweichen.
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Vollsperrung am Ortseingang von Wolfhagen: Die Verkehrsteilnehmer die aus Richtung Leckeringhausen kommen, müssen über die Bühler Straße ausweichen.

Seit heute (15. April) ist der Abschnitt zwischen dem Ortseingang an der Bühler Straße und der Einmündung zum Burggrund (am Nahkauf-Markt) voll gesperrt.

Wolfhagen – Startschuss für den Ausbau der Wolfhager Hans-Staden-Straße: Rund 1,2 Millionen Euro investieren Landkreis Kassel und Stadt Wolfhagen in den kommenden Monaten in eine der befahrensten Straßen der Stadt. Am gestrigen Dienstagvormittag richteten die Baufirma Wachenfeld und Hessen Mobil die Baustelle ein, seit heute (15. April) ist der Abschnitt zwischen dem Ortseingang an der Bühler Straße und der Einmündung zum Burggrund (am Nahkauf-Markt) voll gesperrt.

Die Hans-Staden-Straße soll auf einer Länge von 700 Metern in zwei Bauabschnitten saniert werden, um die Verkehrsbelastung so gering wie möglich zu halten. Seinerzeit hatten die Planer auch das Kulturzelt im Blick. Deshalb sollte der erste Abschnitt vor Beginn des Kulturzelts (3. bis 12. Juni) abgeschlossen sein. Die Großveranstaltung steht jedoch wegen der Corona-Pandemie auf der Kippe.

Ab Mitte/Ende Juni soll drei Monate an dem zweiten Bauabschnitt von Burggrund bis zur Ritterstraße gearbeitet werden. Hier ist ebenfalls eine Vollsperrung vorgesehen. In dieser Zeit wird auch die Überführung des Mühlgrabens instand gesetzt. Für die Arbeiten an der Hans-Staden-Straße, die der Landkreis Kassel in Auftrag gegeben hat, sind rund 650 000 Euro kalkuliert, für den Mühlengraben rund 350 000 Euro.

Erneuerung der Hans-Staden-Straße schon länger geplant

Bereits im vergangenen Sommer hatte der Landkreis Kassel die Erneuerung der Hans-Staden-Straße in Wolfhagen im Visier. Doch die Angebote der Firmen hätten deutlich über dem Machbaren gelegen und das begrenzte Budget gesprengt, sagt Kreissprecher Harald Kühlborn. 

In diesem Jahr gab es dann ein für den Kreis annehmbares Angebot. Auch die Stadt ist mit im Boot. Sie saniert Gehwege und Kanäle und muss nach Angaben von Bürgermeister Reinhard Schaake etwa 230 000 Euro investieren. Davon sind allein 85 000 Euro für die Gehwege vorgesehen.

Schaake weist darauf hin, dass die Bürgersteige nur repariert werden. Damit kommen auf die Anlieger keine Kosten zu. Voraussichtlich Mitte September sind nach der Planung alle Arbeiten abgeschlossen.

Nötig geworden war die Sanierung der Hans-Staden-Straße, weil Risse und Dellen für starke Erschütterungen durch den Verkehr sorgten. Die Anwohner hatten sich mehrfach bei Stadt und Kreis über die Situation beschwert.

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