Kirchengemeinden gründen gemeinsamen Zweckverband

Zehn Kitas aus dem Kirchenkreis Hofgeismar-Wolfhagen sind jetzt unter einem Dach

Zehn Kitas aus dem Kirchenkreis Hofgeismar-Wolfhagen machen jetzt gemeinsame Sache. Gegründet wurde ein Zweckverband.
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Zehn Kitas aus dem Kirchenkreis machen jetzt gemeinsame Sache.

Zehn Kindergärten aus dem Kirchenkreis Hofgeismar-Wolfhagen gehören seit 1. Januar zum neuen Zweckverband Evangelische Kindertagesstätten.

Hofgeismar-Wolfhagen. Die bisher zuständigen Kirchengemeinden der Kindergärten aus den Gemeinden Calden, Habichtswald und Wesertal sowie den Städten Hofgeismar, Wolfhagen und Bad Karlshafen hatten Ende vergangenen Jahres beschlossen, sich zusammenzutun. Hintergrund: Mit dem neuen Zweckverband soll die Qualität der administrativen Leitung erhöht werden. Bisher war die Trägerverantwortung bei den Pfarrämtern angesiedelt und damit ein Teil des pfarramtlichen Alltags. Nun sollen sich Verwaltungsfachwirt Carsten Bönning aus dem Kirchenkreisamt und ab dem Frühjahr eine Pfarrerin hauptamtlich um die Geschäftsführung kümmern. Das teilt Kirchenkreissprecher Pfarrer Sven Wollert mit.

Da die Pfarrstelle nicht zum 1. Januar 2022 besetzt werden konnte, werde er vorübergehend diese Funktion übernehmen, erklärt Wollert, der selbst Pfarrer in Westuffeln ist. Er wird später von Pfarrerin Dorothee Rahn aus Zierenberg abgelöst. Wollert hatte die Gründung des Zweckverbandes als Vorsitzender des vorläufigen Verbandsvorstands verantwortlich begleitet. „In den zehn Jahren, die ich für die Kita in Westuffeln zuständig bin, habe ich mitverfolgen können, wie die Anforderungen an das System Kindergarten und damit auch an die Träger stetig gewachsen sind“, sagt er. Das gelte vor allem für die rechtlichen Rahmenbedingungen, aber auch für andere Felder. „Es braucht inzwischen ein gehöriges Maß an Interesse und Verstehen, um diesen Anforderungen nebenbei gerecht werden zu können.“

Das sei gerade in der Corona-Pandemie sehr deutlich geworden. Bei einem Corona-Ausbruch in Westuffeln habe er alles Notwendige selbstständig erarbeiten und veranlassen müssen.

Die Pfarrer vor Ort bleiben weiter für die religionspädagogische Arbeit in den Einrichtungen mitverantwortlich und sind außerdem im Vorstand des Zweckverbandes vertreten. (Bea Ricken)

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