Kritik der Bürgerinitiative gegen Windkraft im Wald

"Wolfhager Politiker ratlos"

Wolfhagen. „CDU und SPD sollten ihr durchsichtiges Spiel im Interesse ihrer eigenen Glaubwürdigkeit beenden“, fordert die Bürgerinitiative (BI) gegen Windkraft im Wald.

Denn die „gebetsmühlenartigen Wiederholungen falscher Behauptungen“ über die „Windkraftgegner“ könnten nicht verschleiern, dass die Wolfhager Politiker ratlos seien, so BI-Sprecher Thomas Müller in einer Mitteilung. Den schwarzen Peter der BI zuzuschieben, sei an den Haaren herbeigezogen.

 „Als die BI sich im November 2008 gründete, waren die Windflächen vom Regierungspräsidium längst benannt worden. Bürgermeister und Stadtverordnete waren es, die den Rödeser Berg gegen Bedenken des Regierungspräsidiums forderten“, heißt es weiter.

Die von der BI vorgeschlagenen Alternativen - etwa Hiddeser Feld - seien mit den Worten ignoriert worden: „Es gibt keinen Plan B, entweder Rödeser Berg oder keine Windräder.“ Trotz dieser Sprüche habe man die Hände in den Schoß gelegt und auf altbekannte Seilschaften gesetzt. Das „sagenumwobene Verhandlungsgeschick“ des Bürgermeisters habe es sogar geschafft, Flächen aus dem Regionalplan zu verhandeln, die vor zehn Monaten gestrichen worden seien.

 Wie wackelig der Rödeser Berg sei, „beweisen die amtlichen Gutachten“. Diese Fläche „hätte danach nie in den Regionalplan kommen dürfen“. Wer jedoch einen Prügelknaben suche, offenbare damit seine eigene Hilflosigkeit. (awe)

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