Anlagen sollen im Frühjahr fertig sein

Baustart für Windpark im Escheberger Wald

Wolfhager Land. Nach dem Abschluss der Rodungsarbeiten im Escheberger Wald beginnen die Arbeiter jetzt mit den Fundamenten für vier Windanlagen mit einer Höhe von 199 Metern.

Zierenbergers Bürgermeister Stefan Denn (SPD) rechnet damit, dass sie im März oder April fertig sind und voraussichtlich noch im Frühjahr ans Netz gehen. Mit dem Bau zwei weiterer Anlagen auf dem städtischen Grund im Hegeholz soll es im Herbst kommenden Jahres weitergehen. Weitere drei Windkraftanlagen im Escheberger Wald werden den Park komplettieren. Damit ist der Zierenberger Windpark größer als der am Rödeser Berg in Wolfhagen.

In anderen Kommunen im Altkreis Wolfhagen ist das Thema Windkraft abgeschlossen. „Für Wolfhagen sind nach dem Bau des Windparks am Rödeser Berg keine weiteren Standorte geplant“, sagt Bürgermeister Reinhard Schaake (parteilos) auf HNA-Anfrage.

Ebenso in Bad Emstal: Die Flächen im Bereich des Windpark bei Balhorn seien voll ausgenutzt, erklärt ein Sprecher aus dem Rathaus. Man sei mit der Auslastung der Anlagen sehr zufrieden.

Weil geeignete Standorte fehlten, werde es keine Windkraftanlagen in Habichtswald geben, sagt Bürgermeister Thomas Raue (SPD). In Naumburg hänge eine künftige Investition in Windkraft von den politischen Gremien und der endgültigen Genehmigung im Regionalplan ab, sagt Naumburgs Bürgermeister Stefan Hable (CDU). Mit der Eintragung des Gebietes „Alter Wald“ auf der Grenze zu Waldeck-Frankenberg habe man die Option, später einen Windpark zu bauen.

Konkreter sind die Pläne dagegen in Breuna. Dort läuft das Genehmigungsverfahren für fünf Windräder, die im nächsten Jahr in Kooperation mit der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) gebaut werden sollen. Dafür stehen im Haushalt 2,25 Millionen Euro bereit. 

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