Im Sommer sollen sich zwei weitere Windräder im Waldgebiet drehen

Baustart für zwei weitere Windräder im Zierenberger Hegeholz

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Wegebau im Escheberger Wald: Unweit der vier bestehenden Windräder werden zwei weitere Anlagen gebaut . Im Februar soll mit den Fundamenten begonnen werden. 

Zierenberg. Die Arbeiten im Oberelsunger Hegeholz haben begonnen: Im Sommer sollen sich zwei weitere Windräder im Waldgebiet bei Escheberg drehen.

Damit ist der Windpark dann mit insgesamt sechs Anlagen komplett. Die vier bestehenden Anlagen befinden sich im Privatwald der Familie von der Malsburg, die beiden neuen Windräder werden auf dem benachbarten städtischen Grund errichtet.

Nach Auskunft von Projektleiter Thorsten Walther von der Firma Innovent aus Friesland in Niedersachsen, die den Park auf dem Gebiet der Guts- und Forstverwaltung Escheberg und dem angrenzenden Hegeholz betreibt, ist eine beauftragte Firma in diesen Tagen mit dem Wegebau im Wald beschäftigt. Im Februar sollen die Fundamente hergestellt werden. „Je nach Witterung beginnen wir im März mit dem Anlagenbau“, sagt Walther. Voraussichtlich im Frühsommer sollen die Windräder in Betrieb genommen werden.

Die anderen vier Anlagen sind dann bereits ein Jahr in Betrieb. Der Bau der städtischen Anlagen hatte sich etwas verzögert, da zunächst flugrechtliche Aspekte geklärt werden mussten.

Nach der Inbetriebnahme der Windräder im Hegeholz profitiert die Stadt Zierenberg von den Pachteinahmen und der Gewerbesteuer. Im Haushalt 2018 hat die Stadt einen einmaligen Betrag von 55 000 Euro für die zur Verfügung gestellten Flächen eingestellt. Dazu kommen anteilig weitere 40 000 Euro an Pachteinahmen hinzu, weil die Anlagen erst im Sommer laufen. Danach spülen die Windräder im Hegeholz 80 000 Euro pro Jahr in die Kasse der Stadt. Ähnlich wie schon in Wolfhagen soll eine Bürgerenergiegenossenschaft gegründet werden, bei der Zierenberger Bürger Anteile am Windpark erwerben können.

Anlagen fast 200 Meter hoch

Die Anlagen sind knapp 200 Meter hoch. Sie haben eine Nabenhöhe von 141 Metern und eine Leistung von 2,4 Megawatt. Im Escheberger Wald sind gut 69 Hektar als Windvorrangfläche ausgewiesen, am Standort Hegeholz nahe der A 44 sind es knapp 20 Hektar. Durch die besondere Höhenlage verspricht sich Innovent gute Stromerträge.

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