Verein Kultur am Berg startet mit neuem Vorstand durch

Bergbühne in Burghasungen soll wieder erwachen

Magischer Ort: Die Bergbühne in Burghasungen soll bekannter gemacht werden. Dafür will der Verein „Kultur am Berg – die Bühne lebt“ sorgen. Im Bild (von links) die Stellvertretende Vorsitzende Marie Höreth, im der Mitte Kassenwart Thomas Rüppel mit Hündin Estrelle und ganz rechts Vorsitzender Jürgen Bartling.
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Magischer Ort: Die Bergbühne in Burghasungen soll bekannter gemacht werden. Dafür will der Verein „Kultur am Berg – die Bühne lebt“ sorgen. Im Bild (von links) die Stellvertretende Vorsitzende Marie Höreth, im der Mitte Kassenwart Thomas Rüppel mit Hündin Estrelle und ganz rechts Vorsitzender Jürgen Bartling.

Wer einmal an der Bergbühne in Burghasungen war, der ist verzaubert von dem schönen Ort.

Burghsungen - Und damit möglichst viele Menschen in den Genuss dieser Magie kommen, will der Verein „Kultur am Berg – die Bühne lebt“ der am Hasunger Berg gelegenen Bühne wieder neues Leben einhauchen. Nicht nur der Verein will neu durchstarten, auch die Bühne soll bekannter gemacht werden. So jedenfalls stellt sich der neue Vereinsvorsitzende Jürgen Bartling mit Stellvertreterin Marie Höreth und Kassenwart Thomas Rüppel das vor. Ein gutes Händchen für neue Mitglieder haben sie bereits bewiesen. 40 Mitglieder, 21 neue, gehören dem Verein jetzt an.

Noch in der ersten Jahreshälfte stand es nicht gut um den Verein und die Auflösung stand kurz bevor. Doch damit wollte sich Jürgen Bartling nicht abfinden. Kurzerhand erklärte er sich bereit, den langjährigen Vorsitzenden Gerd Appel abzulösen und den Verein weiterzuführen. „Ich habe dann einfach alle möglichen Leute angesprochen und die waren auch sofort bereit, mitzumachen“, erklärte Bartling.

Gemeinsam mit dem Verein „Alles nur Theater“ (Habichtswald), dem die Stellvertretende Vorsitzende Marie Höreth ebenfalls angehört, soll jetzt was bewegt werden. „Wir hoffen natürlich, dass es im nächsten Jahr einen Impfstoff gegen das Corona-Virus gibt und alles etwas entspannter ist“, sagte Marie Höreth. Denn die schöne Bergbühne soll unbedingt wieder bespielt werden.

Aber die Bühne soll auch weiteren Veranstaltungen als schöne Kulisse dienen. So sollen Unternehmen angesprochen werden, Vereine, Musiker und mehr. „Früher gab es hier Open-Air-Konzerte“, schwärmt Jürgen Bartling. Ob das auch jetzt noch möglich ist, soll nun geklärt werden. Überhaupt wollen die Verantwortlichen die ohnehin ruhige Coronazeit nutzen, um ohne Druck an einem Konzept für die Bergbühne zu arbeiten.

Strom und Wasser ist an der Bergbühne vorhanden und bis zu 1000 Menschen finden in dem Amphitheater Platz.

Der Zierenberger Stadtteil Burghasungen liegt im Herzen des Habichtswaldes. Und auf der Bergbühne kann man den Herzschlag förmlich spüren. (Monika Wüllner)

Tolle Kulisse: Die Überdachung der Bergbühne in Burghasungen wurde im Jahr 2006 errichtet.

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