Mit dem Rad durch den Naturpark

Bijan Otmischi ist neuer Leiter des Zentrums auf dem Dörnberg

Beliebte Region für Mountainbiker: der Naturpark Habichtswald mit seinem Mittelgebirgscharakter.
+
Beliebte Region für Mountainbiker: der Naturpark Habichtswald mit seinem Mittelgebirgscharakter.

Bijan Otmischi ist der neue Leiter des Naturparkzentrums (NPZ) auf dem Dörnberg.

Zierenberg – Er war der erste Naturparkführer auf zwei Rädern, der sportbegeisterte Habichtswaldfans auf ihren Mountainbikes durch die Region begleitete und dabei für sich selbst wertvolle Erfahrungen gesammelt hat. „Ich habe gesehen, wie sich Waldbenutzer, Wanderer, Reiter, Spaziergänger und Radfahrer friedlich begegnen und dabei erkannt, dass das bestens funktionieren kann, wenn man nur miteinander spricht“, sagt Bijan Otmischi, der vergangene Woche sein neues Büro im Naturparkzentrum (NPZ) auf dem Dörnberg bezogen hat, um Leiterin Annika Ludolph während ihres Mutterschutzes zu vertreten.

Verschiedene Gruppen in der schönen Natur der Region zusammenzuführen und für gegenseitiges Verständnis zu werben, das habe er sich unter anderem für seine Zeit als neuer NPZ-Chef auf die Fahne geschrieben. „Wir haben schließlich alle etwas gemeinsam, wir lieben den Wald und sind gern im Naturpark Habichtswald unterwegs“, sagt Otmischi.

Beliebte Region für Mountainbiker: der Naturpark Habichtswald mit seinem Mittelgebirgscharakter.

Einen schöneren Ort als den Dörnberg könne er sich für seinen Arbeitsplatz kaum vorstellen, so der gebürtige Aachener, der im Ruhrgebiet aufgewachsen ist und in Düsseldorf Sozialpädagogik und Erlebnis-Abenteuersport studiert hat. „Im Ranking ist das wirklich der beste Ort in Nordhessen, dicht gefolgt von der Weidelsburg und dem Turm am Hohen Gras“, sagt der 51-Jährige, der vor 20 Jahren mit seiner Frau und Tochter Nordhessen für sich entdeckt hat und seither für den Landkreis Kassel arbeitet, 13 Jahre als Jugendbildungsreferent, im Anschluss sechs Jahre als Bildungskoordinator für Neuzugewanderte. Rund um seine neue Wirkungsstätte habe es ihm besonders die kleine Holzhütte zwischen Helfensteinen und Hohem Dörnberg angetan. „Hier könnte ich unendlich viel Zeit verbringen. Mit dem Fernglas sieht man sogar die drei Äpfel, die der Herkules hinterm Rücken in seiner Hand hält, um seine Abenteuer zu bestehen. Das motiviert mich“, sagt Otmischi.

Motivation für die zunächst auf ein Jahr befristete Stelle auf dem Berg hat er aber auch ohne den Kasseler Koloss reichlich und sich entsprechend viel vorgenommen. „Ich will erst mal alles geben und mich nach unserer Wiedereröffnung am Samstag, 12. Juni, voll und ganz auf die Sommersaison konzentrieren, damit sich unter Pandemiebedingungen wieder ein normaler Betrieb entwickeln kann.“ Im Fokus stünden dabei zunächst die Veranstaltungen der neuen Broschüren, die Sonderaktionen zum Keltenjahr und natürlich auch das wachsende Angebote für die Mountainbiker, die ihm schon seit Jahren am Herzen liegen – schließlich war er nicht ohne Grund der erste Naturparkführer auf zwei Rädern. naturpark-habichtswald.de (Sascha Hoffmann)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.