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Die Zukunft der 3. Kita-Gruppe in Burghasungen bleibt offen

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Von: Johannes Rützel

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Falls 25 Plätze wegfallen, müssten einige Kinder aus Burghasungen und Oelshausen nach Zierenberg zur Betreuung gebracht werden, in die dortige Kita Kitz (Foto). Archi
Falls 25 Plätze wegfallen, müssten einige Kinder aus Burghasungen und Oelshausen nach Zierenberg zur Betreuung gebracht werden, in die dortige Kita Kitz (Foto). Archi © Monika Wüllner

Die Zierenberger Verwaltung muss jetzt Planung und Konzept vorlegen - so wollen es die Stadtverordneten. Vorher könne man keine Lösung finden.

Zierenberg – Wie es mit der dritten Kitagruppe in Burghasungen/Oelshausen weitergehen soll, ist noch nicht entschieden. Obwohl die Zeit drängt, liegen den Stadtverordneten offenbar noch nicht alle für eine Entscheidung nötigen Informationen vor. Das Zierenberger Stadtparlament hat sich in seiner Dezember-Versammlung mit dem Thema befasst. Die Kommunalpolitiker folgten dem Antrag der Ziele-Fraktion, dass das bisherige Konzept und alle derzeitigen Planungen zur Kita der Stadtverwaltung im Parlament vorgelegt werden müssen.

Eigentlich ist die Kita „Die kleinen Strolche“ für zwei Gruppen mit je 25 Kindern ausgelegt. Eine dritte Gruppe wird im Turnraum betreut – die Betriebsgenehmigung dafür läuft aber am 31. August 2023 aus. Um mehr Kapazitäten zu gewinnen, sind und waren ein Anbau, ein Neubau und ein Waldkindergarten im Gespräch.

FDP und SPD wollten jetzt Maßnahmen, um Schließung der 3. Kita-Gruppe abzufedern

Weil es bis dahin nur noch wenige Monate sind, beantragten die FDP und die SPD Maßnahmen, falls die Kita-Gruppe geschlossen wird. Die SPD schlug Ausgleichsleistungen vor, zum Beispiel den Bustransport von Kita-Kindern aus Burghasungen in andere Ortsteile. Dem schlossen sich die Liberalen an, mit der Ergänzung, dass Eltern die Fahrtkosten erstattet bekommen sollten, was der SPD wiederum zu teuer und aufwendig war.

Ziele, CDU, Grüne und UFW wollten über diese Pläne noch nicht abstimmen. Auf Basis der Informations-Fragmente könne und wolle er nicht entscheiden, wie mit den Kindern umgegangen werden soll, sagte Fabian Kaiser (CDU). Andreas Mander (Ziele) sagte, dass, so lange es keine belastbaren Informationen gebe, kein Zeitdruck für eine Entscheidung herrsche. Auch Bärbel Mlasowsky (UFW) unterstützte den Antrag der Ziele. Timo Rösler (Grüne) fand eine schnelle Entscheidung ebenfalls nicht zielführend.

CDU, Grüne, UFW und Ziele setzen sich am Ende durch

Bürgermeister Rüdiger Germeroth ergriff noch einmal das Wort und beteuerte, dass er schon viele Informationen in die Ausschüsse getragen habe, es zum Bauen nun zu spät sei und ein Waldkindergarten mindestens neun Monate bis zur Fertigstellung brauche. Eine Entscheidung im Januar sei daher zu spät.

Helmut von Zech (FDP) und Marco Steinert (SPD) zogen daraufhin ihre Anträge zurück. Der Hauptantrag der Ziele wurde vom Parlament angenommen. (Johannes Rützel)

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