Feier zum 50-jährigen Bestehen

Fliegende Arbeitsstiefel und ein Blick zurück in Oberelsungen

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Haben bei der Jugendolympiade Arbeitsstiefel fliegen lassen: Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus Burghasungen.

Oberelsungen. Mit Karacho flogen am Samstagnachmittag rund um die Oberelsunger Mehrzweckhalle schwere Arbeitsstiefel durch die Luft.

Feierten mit ihren Freunden: Johanna Wenzel (von links), Finn-Mattis Höpfl, Nina Reitze, Pia Großkreuz und Lea Lobelia von der Burghasunger Jugendfeuerwehr.

Kopf einziehen war da bei der Spaß-Olympiade für die Besucher angesagt, wollten sie doch den Rest des Festes zum 50-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr im Zierenberger Stadtteil auch noch mitbekommen. Nicht nur Spiel und Gaudi standen da auf dem Programm, sondern allerhand mehr. Im Festkommers etwa nahm Jugendwart Lukas Berndt die Gäste mit auf Zeitreise zu den Anfängen der Nachwuchsbrandschützer, die seit 1. Januar 1967 ihre eigene Abteilung in der Stadtteilwehr haben. Gründungsmitglieder waren Bernhard Finis, Manfred Fuchtler, Wilfried Grebe, Karlheinz Himmelreich, Werner Jenner, Dieter Lindenborn, Erhard Malberg, Dietmar Schnellenpfeil, Heinrich Viereck, Sigmar Müller, Winfried Weymann und Horst Zängerling, erster Jugendwart war Fritz Westhof mit Kurt Jekel als Stellvertreter. Als erste Jugendfeuerwehr im Wolfhager Land und einer der ersten in Hessen betreuten die Oberelsunger Brandschützer fortan zunächst ausschließlich Jungen, Mädchen durften erst ab 1974 eintreten. Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, war da noch „eine Revolution“, wie es in der Chronik heißt.

Nicht nur der Festkommers am Samstagabend entführte in die Geschichte der Jugendfeuerwehr, auch eine Fotoausstellung am Sonntag, die Erinnerungen weckte an zahlreiche Feste und Wettkämpfe, darunter große Erfolge wie etwa der Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren im Jahr 1994, bei dem die Oberelsunger in Friedrichsdorf bei Frankfurt den 16. Platz belegten. Legendär die Discoabende, sind die Jungen und Mädchen heute aus dem Dorfgeschehen ebenso wenig wegzudenken wie aus dem Feuerwehrleben im Wolfhager Land. In ihr 51. Jahr sind die jungen Blauröcke mit 19 Mitgliedern gestartet, sechs Mädchen und 13 Jungen.

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