Erhaltung von Gotteshäusern

Fonds stellt 41.400 Euro für Renovierung der Oberelsunger Kirche bereit

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Für die Sanierung der Kirche in Oberelsungen gab es Geld aus Spenden, die die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds verdoppelte. Unser Archivbild zeigt Pfarrer David Bienert mit Tochter Franziska in der Oberelsunger Kirche.

Zierenberg - Die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck verdoppelte die Spenden der Bürger für die Innenrenovierung der Oberelsunger Kirche.

Die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck unterstützt in ihrem Einzugsbereich dieses Jahr sieben Projekte zur Innenrenovierung von Gotteshäusern mit insgesamt rund 437.000 Euro.

Auch Kirchengemeinden in Nordhessen können sich über den warmen Regen freuen: Vier Kirchenrenovierungen werden dort mit insgesamt etwa 250.000 Euro gefördert. Der Kirchenerhaltungsfonds unterstützt das Sammeln von Spenden in den Gemeinden durch eine Verdoppelung der eingeworbenen Summen.

Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Oberelsungen kann sich über 41.400 Euro für die Innenrenovierung seiner 1799 erbauten kleinen Kirche freuen. In dem kleinen Ort spendete jeder Einwohner im Schnitt 40 Euro für das Projekt.

Erhalt von Gotteshäusern sichern

Der höchste Betrag für Nordhessen geht an die evangelische Kirchengemeinde Bad Zwesten. Sie erhält für die Innenrenovierung ihres Gotteshauses 95.500 Euro. Die Sanierung der Nikolai-Kirche in Korbach bedenkt der Erhaltungsfonds mit 60.000 Euro.

59.400 Euro fließen an die Burgkirche von Herleshausen im Kirchenkreis Eschwege. Der höchste Einzelförderbetrag ging mit 136.000 Euro an die Michaelis-Kirche im mittelhessischen Schlüchtern.

Die Förderbescheide übergab Andreas Fehr, Stiftungsvorsitzender des Kirchenerhaltungsfonds, jetzt im Landeskirchenamt Kassel. Bischof Prof. Dr. Martin Hein bezeichnete den im Jahr 2000 gegründeten Fonds als „Erfolgsgeschichte“. Inzwischen seien 279 Bauprojekte an denkmalgeschützten Kirchen mit 12,7 Millionen Euro gefördert worden.

Die bedachten Kirchengemeinden hätten insgesamt 9,4 Millionen Spenden eingeworben. Leider könne der Stiftungsfonds wegen der Zinsflaute nicht mehr jeden Kirchenkreis pro Jahr einmal fördern. Ziel bleibe aber, die Dorfkirchen auf dem Land als besondere Treffpunkte der Menschen zu erhalten.

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