Spende

Ford Ranger jetzt offiziell im Dienst der Zierenberger Feuerwehr

Freuen sich über ihren neuen Ford Ranger und die „grandiose“ Gemeinschaftsaktion, die die Anschaffung überhaupt erst möglich gemacht hat: Frank Dittmar (links) und Fabian Baumann.
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Freuen sich über ihren neuen Ford Ranger und die „grandiose“ Gemeinschaftsaktion, die die Anschaffung überhaupt erst möglich gemacht hat: Frank Dittmar (links) und Fabian Baumann.

Fast exakt ein Jahr nach ihrem Spendenaufruf hat die Zierenberger Feuerwehr am Samstagnachmittag einen neuen Ford Ranger in ihren Fuhrpark aufgenommen.

Zierenberg – Frank Dittmar, der die Aktion maßgeblich vorangebracht und mit jeder Menge Engagement und Herzblut sowie Flyern, Zeitungs- und Radiobeiträgen um Spenden geworben hatte, kam aus dem Schwärmen gar nicht wieder heraus.

„Wir hatten so unglaublich viele Einzelspenden mit Beträgen von 20 bis 10 000 Euro, am Ende sind 46  208 Euro zusammengekommen, das ist einfach grandios“, so der Vorsitzende des Feuerwehrvereins voller Dankbarkeit, der immer wieder betonte, es habe sich bei der Anschaffung des gut 58 000 Euro teuren Flitzers um ein Projekt „nicht nur für die Feuerwehr, sondern für ganz Zierenberg“ gehandelt.

Der Ranger soll auch im Feuerwehralltag eine Unterstützung sein

„Wir konnten uns auf die Bevölkerung verlassen, so, wie sich die Bevölkerung auf uns verlassen kann, es macht uns stolz, dass das gegenseitige Vertrauen da ist.“ Eine zunächst angedachte Finanzierung sei nicht nötig gewesen, der Restbetrag nach Abzug der Spenden habe der Verein stemmen können.

Seit Freitag ist der Ford Ranger einsatzbereit und soll künftig nicht nur Einsätze in schwierigem und schlecht befahrbarem Gelände rund um die Warmestadt erleichtern, sondern auch im Feuerwehralltag eine Unterstützung sein.

Einsatzstellen schnell ausleuchten oder Hausnummern suchen

Dass er grundsätzlich über zwei Räder angetrieben wird, die Umschaltung auf einen Allradantrieb jedoch möglich ist, ließ Wehrführer Fabian Baumann die zahlreichen Gäste im Feuerwehrhaus wissen und informierte außerdem über auffällige Warneinrichtungen vom LED-Blaulichtbalken über Frontblitzer im Kühlergrill und weiteren Blaulichtern in der Stoßstange bis hin zu raffinierten Arbeitsscheinwerfern.

„Hiermit können beispielsweise Einsatzstellen schnell ausgeleuchtet oder Hausnummern gesucht werden“, so Baumann, der in Sachen Licht noch „einen besonderen Clou“ vorstellte, der Herbert Müller zu verdanken sei.

„Verpackt in einem kleinen Rahmen, hat er uns zwei LED-Scheinwerfer bereitgestellt, die eine solche Leistung haben, dass sie große Teile einer Einsatzstelle taghell werden lassen.“

Das Fahrzeug ist bis unter die Zähne bewaffnet

Überhaupt sei das Projekt Ranger ohne Müllers Brandschutztechnik-Firma kaum möglich gewesen, die sich mit viel Engagement und Sachverstand über das normale Maß hinaus eingebracht hätte. Um die Leitstelle in Kassel und bei Einsätzen auch untereinander Kontakt halten zu können, stehen laut Baumann ein festverbautes und ein tragbares Funkgerät zur Verfügung, deren Kosten die Stadt Zierenberg übernommen hat.

Insgesamt verfüge das Fahrzeug über eine umfangreiche Ausrüstung, obwohl das anfangs gar nicht geplant gewesen sei. „Eigentlich war der Plan, das Fahrzeug zu beschaffen, die Ausrüstung sollte nach und nach folgen“, so Baumann.

„Dass das Fahrzeug schon jetzt bis unter die Zähne bewaffnet hier steht und für uns einen enormen Einsatzwert darstellt, den man so kein zweites Mal findet, ist eine ganz besondere Leistung.“ (Sascha Hoffmann)

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