Spiel ohne Grenzen

Turniersieg für Hobby-Fußball-Kegel-Club aus Oberlesungen

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Der Sieger: Der Hobby-Fußball-Kegel-Club aus Oberelsungen feiert den Sieg. 

Oberelsungen. „Links, rechts, links, rechts“, brüllte der weibliche Feldwebel der „Grazien“ aus Oberelsungen seine Mitspielerinnen an, während sie alle gleichzeitig auf zwei Riesenski versuchten, im Takt vorwärts zu kommen.

Die Herren schienen, aufgrund von Bundeswehrerfahrung leicht im Vorteil zu sein. Ort des Geschehens war der Waldsportplatz in Oberelsungen, wo die „Spiele ohne Grenzen“ als Abschluss des traditionellen Pfingstfestes vom ortsansässigen Fußballclub mit Unterstützung der Feuerwehr veranstaltet wurden.

Sechzehn Mannschaften aus Nothfelden, Zierenberg, Niederelsungen und Oberelsungen kämpften an zehn Stationen um Ehre und Pokal. Einfallsreichtum bewiesen einige Teilnehmer schon mit ihren Teamnamen. Da traten zum Beispiel die „Running Turtels“ gegen die „Teppichbodenverlegerexperten“ und „Who let the dog out?“ (Wer ließ den Hund raus?) an. Teamgeist und Geschicklichkeit dagegen waren gefragt beim Hindernisrennen mit Schubkarren, Bierkistenrennen, Sackhüpfen und beim Aufblasen von Luftballons, die dann mit Dartpfeilen zum Platzen gebracht werden mussten. Wasserscheu und zimperlich durften die Spieler auch nicht sein, wenn sie in einem Schlammbad gleichfarbige Kugeln suchen oder nasse Schwämme zuwerfen sollten. Die meisten Lacher beim Publikum erzielte jedoch die „Knutsch-Station“, wo Spielkarten nur mit dem Mund weitergegeben wurden.

In Hochform

Spielleiter und Moderator Florian Grebe führte leicht und locker durch die Veranstaltung. Im Laufe des Nachmittags lief er mit seinen witzigen Kommentaren immer mehr zur Hochform auf. Ob das wohl an dem Bier lag, das nicht nur bei den Zuschauern in Strömen floss? Regelverstöße wurden grundsätzlich mit Biereinheiten geahndet. Aber die Jury mit Ann-Sophie Bergmann, Tim Zimmermann und Mike Mönicke achtete auf „Fair Play“ und ließ sich auch nicht mit Bier kaufen.

Kam beim Publikum besonders gut an: Das Karten-Knutschen. Hier die Mitglieder der Hobby-Fußballer-Niederelsungen. Fotos: Neubauer

Der Turniersieg riss den Hobby-Fußball-Kegel-Club aus Oberelsungen sprichwörtlich von den Beinen. Mit Sektdusche und Siegesgeschrei feierten die Mitglieder den ersten Platz gebührend und verteidigten damit ihren Titel.

Die Veranstaltung war bestens organisiert. Alle waren gut gelaunt, denn neben der Unterhaltung wurde auch für das leibliche Wohl der vielen hundert Zuschauer gut gesorgt. Und selbst Petrus spielte mit und wartete mit dem Regenschauer, bis die Spiele nach eineinhalb Stunden vorbei waren.

Von Ursula Neubauer

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