Gewerbegebiet in der Diskussion

Interkommunale Fläche könnte zwischen Istha und Oelshausen entstehen

An der Bundesstraße 251 zwischen Istha und Wolfhagen könnte ein neues Gewerbegebiet entstehen. Im Fokus ist die jetzt noch landwirtschaftliche Freifläche, hinten im Bild.
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An der Bundesstraße 251 zwischen Oelshausen und Istha könnte ein neues Gewerbegebiet entstehen. Im Fokus ist die jetzt noch landwirtschaftliche Freifläche, hinten im Bild.

Zwischen Istha und Oelshausen könnte ein interkommunales Gewerbegebiet entstehen. Der Anstoß dazu kam von der SPD-Fraktion am Montag im Zierenberger Stadtparlament.

Zierenberg – Die SPD-Fraktion hatte dazu einen entsprechenden Antrag gestellt. Danach soll der Magistrat mit der Stadt Wolfhagen diesbezüglich in Verhandlungen treten.

Das Parlament hatte den Antrag mehrheitlich unterstützt. „Das Gewerbegebiet in Oelshausen ist erschöpft, und wir haben diverse Anfragen von Unternehmen“, erklärt Zierenbergs Bürgermeister Rüdiger Germeroth. Wolfhagen würde es ähnlich gehen, was das Gewerbegebiet im Hiddeser Feld angehe. Wenn man dieses Projekt angehen wolle, müsse dies allerdings rasch geschehen, da die Fortschreibung des Regionalplanes anstehe.

Idealer Ort für Gewerbeflächen

Die verkehrsgünstige Lage an der Bundesstraße 251 und die nahe Autobahnauffahrt zur A 44 mache die Freiflächen nahe der Gemarkungsgrenze zwischen Oelshausen und Istha zum idealen Ort für die Schaffung weiterer Gewerbeflächen, begründete SPD-Fraktionsvorsitzender Marco Steinert den Antrag. Flächen seien in der Stadt Mangelware. Die Wohnbebauung sei ausreichend entfernt.

Die SPD möchte, dass die Bürger aus Istha und Oelshausen in die Planungen miteinbezogen werden. „Durch die Inanspruchnahme von Fördermöglichkeiten für interkommunale Zusammenarbeit sollten sich vergleichsweise geringe Erschließungskosten realisieren lassen, und die Verteilung der Kosten auf zwei Städte trägt ebenfalls zur Verringerung der Kosten für beide Partner bei“, so Steinert.

Weitere Arbeitsplätze für die Region

Einer solchen Lösung gegenüber sei man offen, erklärte Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake auf HNA-Anfrage. Schon in der Vergangenheit wäre die Ansiedlung von Gewerbetreibenden im Bereich von Istha im Gespräch gewesen.

Man wolle zwar das Hiddeser Feld zwischen Breuna und Niederelsungen erweitern, die Nachfrage übersteige aber deutlich das Angebot. Der Bereich zwischen Istha und Oelshausen sei durch die Autobahnnähe verkehrstechnisch sehr gut gelegen. Außerdem könne man so weitere Arbeitsplätze für die Region schaffen.

Für eine Realisierung müssten die Städte Zierenberg und Wolfhagen Gespräche mit dem Regierungspräsidium aufnehmen, schlägt der Wolfhager Bürgermeister vor. (Bea Ricken)

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