Service kostet 7000 Euro 

Interkommunale Zusammenarbeit: Zierenberger Feuerwehr gibt Aufgaben ab 

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Kooperation mit Wolfhagen: Bei einigen Aufgabenbereichen erhält die Zierenberger Wehr künftig Unterstützung vom Dienstleistungszentrum der Feuerwehr Wolfhagen.

Zierenberg. Auch die Zierenberger werden als letzte Feuerwehr im Altkreis der Interkommunalen Zusammenarbeit im Brandschutz (IKZ) beitreten und voraussichtlich bereits ab Januar mit dem Dienstleistungszentrum Wolfhagen zusammenarbeiten.

Dies beschlossen die Zierenberger Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung. Damit sind die Zierenberger Wehren künftig vom kompletten Service rund um den Atemschutz, das Reinigen der Kleidung und Schläuche und die Kontrolle aller prüfpflichtigen Ausrüstungsgegenstände befreit. Das übernehmen die Wolfhager Hauptamtlichen. Außerdem gehört das Inventarisieren aller Gegenstände zum Paket des Dienstleistungszentrums.

Der Service kostet die Stadt Zierenberg nach der aktuellen Kalkulation im kommenden Jahr rund 7000 Euro. Um alle angeschlossenen Partner versorgen zu können, sei im Oktober im Dienstleistungszentrum der Wolfhager Wehr ein dritter hauptamtlicher Gerätewart eingestellt worden, erklärt Stadtbrandinspektor Frank Brunst. Bereits im Jahr 2005 hatten die Wolfhager ihren Stützpunkt so erweitert, dass andere Altkreiskommunen die Atemschutzwerkstatt nutzen und ihre Schutzkleidung dort reinigen und imprägnieren konnten. Nach der Erweiterung des Angebots mit Schlauchpflege, Wartung prüfungspflichtiger Ausrüstungsgegenstände und sonstiger Gerätschaften traten Breuna, Habichtswald und Naumburg 2016 der Kooperation bei. Bad Emstal nimmt nur einzelne Dienstleistungen in Anspruch.

Seinerzeit konnten sich die Zierenberger noch nicht zu einem Beitritt entscheiden, da Aufgaben noch selbst erledigt wurden. Die Anforderungen seien jedoch gestiegen und könnten von ehrenamtlicher Seite nicht mehr geleistet werden, erklärte Bürgermeister Stefan Denn.

„Die Verpflichtung noch mehr Lehrgänge zu besuchen, erhebliche Verantwortung für die Sicherheit der Kameraden zu tragen und immer mehr an seine schon knapp bemessene Freizeit für das Allgemeinwohl einzubringen, ist an ihrer Grenze angelangt“, so Denn.

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