Jeder kann die Region voranbringen

Start in die Bewerbung als gemeinsame Leader-Region am Hohen Dörnberg

Start in die Bewerbung als Leader-Region am Hohen Dörnberg: (von links) Joao Brown (Projektmitarbeiter atene Kom), Werner Lange (Sprecher Steuerungsgruppe), Jannis Haack (Projektleitung atene Kom), Mirja Junge (stellvertretende Projektleitung atene Kom), Oliver Sollbach (Regionalmanager Region Kassel-Land), Carsten Petry (Regionalmanager Region Kassel-Land).
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Start in die Bewerbung als Leader-Region am Hohen Dörnberg: (von links) Joao Brown (Projektmitarbeiter atene Kom), Werner Lange (Sprecher Steuerungsgruppe), Jannis Haack (Projektleitung atene Kom), Mirja Junge (stellvertretende Projektleitung atene Kom), Oliver Sollbach (Regionalmanager Region Kassel-Land), Carsten Petry (Regionalmanager Region Kassel-Land).

Die Aussichten sind nicht nur am Hohen Dörnberg ganz hervorragend, sondern auch im Hinblick auf den Start in die Bewerbung als Leader-Region für das EU-Förderprogramm Leader 2023-2027 einzuläuten.

Zierenberg - Damit bietet sich die Chance, die erfolgreiche Arbeit der beiden bisherigen Leader-Regionen „Casseler Bergland und Kulturlandschaft Hessen Spitze“ als eine Leader-Region Kassel-Land fortzusetzen. Und für alle Bewohner bedeutet das, dass sie sich aktiv einbringen können und sie am Ende alle davon profitieren.

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe haben sich jetzt zur Erstellung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) am Hohen Dörnberg getroffen, neuer Sprecher ist Werner Lange, Bürgermeister a. D. aus Niedenstein. Um die Inhalte der geplanten Veranstaltungen zu planen, traf sich die Steuerungsgruppe mit dem Berliner Büro atene Kom, dass den gesamten Prozess umsetzen wird, im Café Helfensteine. „Wir verstehen uns als Sparingspartner“, sagte Jannis Haack, Regionalleiter von atene Kom. Und Carsten Petry, Regionalmanager Region Kassel-Land erklärte, dass die Bedürfnisse der Bevölkerung abgefragt werden sollen. Auch, wenn das Ziel für einen Start im Januar sehr „sportlich“ sei.

Geplant sind drei Regionalkonferenzen in den Gebieten der Naturparke Habichtswald und Reinhardswald sowie des Kaufunger Waldes. Eingeladen sind alle Interessierten, die Lust haben sich am Prozess zu beteiligen oder Informationen zu den Mitwirkungsmöglichkeiten erhalten möchten. Darüber hinaus werden auch Projektträger aus der jeweiligen Region zu Wort kommen und von ihren Erfahrungen, Erfolgen und Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Förderprogramm Leader berichten.

Für die Steuerungsgruppe war es der passende Ort für den Auftakt in die Bewerbungsphase, weil auf diesem Areal durch verschiedene Förderprogramm der Regionalentwicklung fünf Projekte verwirklicht wurden: Ein Multitouch-Tisch für das Naturparkzentrum Habichtswald (Förderprogramm Regionalbudget), ein Spielgerät für den Treffpunkt von Familien auf dem Dörnberg beim FSV Kassel-Zierenberg, die barrierefreie Erschließung des Cafés Helfensteine mit Neubau einer Terrasse (Lebensbogen), die Anschaffung eines Segelflugzeuges für die Ausbildung zur Etablierung eines außerschulischen Lernortes (FSV Kassel-Zierenberg) durch das Leader-Förderprogramm sowie eine Machbarkeitsstudie zum Neubau des Naturparkzentrums Habichtswald durch das Förderprogramm Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“.

Jetzt kann sich jeder einbringen, Ideen vorschlagen, Wünsche äußern. Damit möglichst viele Menschen teilnehmen können, werden die Veranstaltungen auch online übertragen und von einem Moderator begleitet, der die gestellten Fragen und Meinungen mit aufnehmen wird. Die zentrale Frage wird sein: „Wie wollen wir in Zukunft leben, wohnen und arbeiten. Und da sollen auch die Vorstellungen von Jugendlichen mit einfließen. Für sie soll es Pop-up-Gespräche geben und eine Zukunftswerkstatt „Jugend“ ist auch geplant. Es geht dabei um einen Blick in die Zukunft: Wie könnte im Jahre 2040 eine lebenswerte und zukunftssichere Region Kassel Land aussehen.

Dieser Vision soll auch in den geplanten Klausurtagungen nachgegangen werden, indem in den Handlungsfeldern Daseinsvorsorge, Naherholung und Tourismus, Regionale Wirtschaft sowie Bioökonomie Zukunftszenarien entworfen werden. Alle Handlungsfelder werden unter den Querschnittsthemen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung betrachtet. Informationen gibt es in Kürze unter www.les-rkl.de

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe zur neuen Leader-Förderperiode: Markus Dittrich, Bürgermeister Bad Karlshafen, Stefan Frankfurth, Bürgermeister Bad Emstal, Arnim Ross Bürgermeister Kaufungen, Frank Grunewald, Bürgermeister Stadt Niedenstein im Schwalm-Eder-Kreis, Wolfgang Heinicke, Ev. Kirchenkreis Hofgeismar-Wolfhagen für das Handlungsfeld Daseinsvorsorge, Bianka Zydek, TAG Naturpark Reinhardswald mit dem Handlungsfeld Tourismus/Naherholung, Kai-Lorenz Wittrock und Martina Werner für die Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH im Handlungsfeld Regionale Wirtschaft, Stefan Itter, Ökomodellregion SEK im Handlungsfeld Bioökonomie, Daniel Klein, Landkreis Kassel, Fachdienstleitung Jugendbildungswerk Jugendförderung, Anna Hesse, Parität, Peter Nissen, Landkreis Kassel, Tatjana Grau-Becker, Schwalm-Eder-Kreis, Werner Lange, Sprecher der Gruppe LAG Casseler BergLand und Sprecher Regionalforum Casseler BergLand, Cornelius Turrey, zweiter Sprecher LAG Kulturlandschaft Hessen Spitze, Prof. Dr. Harald Kegler von der Universität Kassel, Geschäftsführender Direktor des Instituts für urbane Entwicklungen, LG Städtebau- & Planungsgeschichte/Nachhaltige Raumplanung als externer, unabhängiger Berater.

Von Monika Wüllner

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