Coronakrise hat ursprüngliche Pläne durchkreuzt

Termine für die Wahl der Bürgermeister sind noch offen

+
Wann die Bürgermeister in Zierenberg und Habichtswald gewählt werden ist noch offen. 

In Zierenberg und Habichtswald sollen in diesem Jahr neue Bürgermeister gewählt werden.

Zierenberg/Habichtswald – Sowohl Amtsinhaber Thomas Raue in Habichtswald als auch Stefan Denn (Zierenberg) treten nicht mehr zur Wahl an. Noch ist aber nicht klar, wann die Wahl stattfindet. Zwei Termine stehen zur Diskussion: am 1. November oder aber gemeinsam mit der Kommunalwahl im März 2021. Die Sozialdemokraten in Habichtswald haben mit Dr. Daniel Faßhauer ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl gekürt. Weitere Kandidaten gibt es derzeit noch nicht. Amtsinhaber Thomas Raue favorisiert als Wahltermin den 1. November. „Das wird auch so in der Vorlage stehen, die dann in den Gremien beraten wird“, so Raue. Diese Vorlage enthält die Empfehlung, die Bürgermeisterdirektwahl zum 1. November durchführen zu lassen, damit nach regulärem Ablauf der Amtszeit Raues zum 31. Januar 2021 auch die Neubesetzung des Chefsessels im Rathaus regulär zum 1. Februar 2021 möglich ist.

Der Zierenberger Magistrat favorisiert den Wahltermin dagegen am 14. März, so lautet auch der Beschlussvorschlag für die Stadtverordnetensitzung.

Die SPD in Zierenberg hatte Stadtverordnetenvorsteher Rüdiger Germeroth beim Neujahrsempfang als potenziellen Bürgermeisterkandidaten ins Spiel gebracht. Der muss aber erst noch von der Delegiertenversammlung aller SPD Ortsvereine nominiert werden. Doch da steht auch noch SPD-Fraktionschef Andreas Mander auf dem Plan. Mander hat Interesse daran, Bürgermeister zu werden. Aufgrund des bisherigen Versammlungsverbotes gab es noch keine Delegiertenversammlung. Deshalb ist bis dato noch alles offen. Auch, ob Mander als unabhängiger Kandidat antreten wird.

Die Unabhängige Freie Wählergemeinschaft (UFW) Zierenberg sondiert noch und kann noch keinen Kadidaten benennen. „Das werden wir zu gegebener Zeit bekannt geben“, sagte Dr. Bärbel Mlasowsky, Fraktionsvorsitzende der UFW.

Auch von Seiten der CDU ist bisher nicht bekannt, ob eine Kandidatin oder ein Kandidat ins Rennen geht. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.