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Kleintierzuchtverein Zierenberg präsentiert Gästen seine Kaninchen auf Stadtfest

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Von: Jacob von Sass

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Beim Kanin-Hop springen Kaninchen über flache Hindernisse: Auch auf dem Zierenberger Stadtfest wird es wieder Vorführungen geben. archi
Beim Kanin-Hop springen Kaninchen über flache Hindernisse: Auch auf dem Zierenberger Stadtfest wird es wieder Vorführungen geben. archi © sascha hoffmann

Im Rahmen des Zierenberger Stadtfests „50 Jahre Gebietsreform“ von Freitag, 16. September, bis Sonntag, 18. September, beteiligt sich auch der Kleintierzuchtverein K 49 Zierenberg mit einer Präsentation von Rassekaninchen. Auch Kanin-Hop-Vorführungen sowie eine Tischbewertung im Kirchgarten stehen auf dem Programm.

Zierenberg – Die Vereinszüchter werden am Samstag und Sonntag in einem Zelt in zahlreichen Gehegen unterschiedliche Rassen und Farbenschläge, die in Deutschland zugelassen sind und innerhalb des K 49 gezüchtet werden, vorstellen. Damit kann die Vielfalt der Rassekaninchen vom Zwergkaninchen über den Deutschen Kleinwidder bis zum Hellen Großsilber in vielen Farben und Größen sowie mit Steh- oder Hängeohren bestaunt werden.

Wolfgang Elias vom Verein berichtet: „Mehrere Tafeln über die Rassenvielfalt der Kaninchen sowie über die Zucht selbst werden den Besuchern des Stadtfestes eine Fülle von Informationen geben.“

Laut Zuchtverein steht auch eine Kanin-Hop-Vorführung auf dem Programm. Kanin-Hop ist ein Sport zur gemeinsamen Beschäftigung von Mensch und Tier. Kaninchen seien sehr lernfähige Tiere, deren natürlicher Bewegungsdrang mit dieser Art von Beschäftigung im Einklang stehe, sagt Elias. In Deutschland gebe es inzwischen ein umfassendes Regelwerk für die Durchführung von Kanin-Hop-Wettbewerben. „Auch hier hat wie bei den Rassekaninchenausstellungen selbst der Tierschutz einen sehr hohen Stellenwert“, so der Vereinsvorsitzende. Die Besucher seien immer wieder erstaunt über die Leistungen der Kaninchen, die mühelos die unterschiedlichen Hindernisse des Parcours bewältigten.

Im Rahmen des Heimatfestes werde am Samstag ab 13 Uhr eine Tischbewertung vorgenommen. Hierbei erfolge die Bewertung nicht wie sonst bei den Ausstellungen üblich, indem die Tiere während mehrerer Ausstellungstage in den Gehegen sitzen. Vielmehr würden die Züchter im Laufe des Nachmittages mit ihren Tieren erscheinen, die dann sofort bewertet und anschließend von den Züchtern wieder in die heimischen Zuchtanlagen zurückgebracht werden, so Elias.

Er sagt: „Diese Tischbewertung ist öffentlich und die Besucher dürfen den beiden Preisrichtern gern bei der Bewertung der Tiere zusehen und auch konkrete Fragen zu deren Entscheidungen stellen.“ (Jakob von Sass)

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