Feuerwehr

Nächtliche Notfallübung bei Zierenberg: Brand im Tunnel

Fast wie im Ernstfall: Allein auf der Zierenberger Tunnelseite waren rund 80 Einsatzkräfte aktiv, um die zwölf Verletzten aus der verrauchten Röhre zu retten.
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Fast wie im Ernstfall: Allein auf der Zierenberger Tunnelseite waren rund 80 Einsatzkräfte aktiv, um die zwölf Verletzten aus der verrauchten Röhre zu retten.

Rettungskräfte aus Zierenberg und Calden probten am frühen Sonntagmorgen im Bahntunnel zwischen Fürstenwald und Zierenberg den Ernstfall.

Zierenberg/Calden – Ausgerechnet mitten im Tunnel bleibt sie liegen, die Regiotram, die in der Nacht zum Sonntag auf dem Weg nach Wolfhagen in ihr Nachtquartier ist. Das genaue Problem scheint zunächst unklar, der sich rasant in der knapp ein Kilometer langen Röhre ausbreitende Rauch allerdings lässt Schlimmes erahnen.

Die Lage ist unübersichtlich, als um 2.30 Uhr Alarm ausgelöst wird und nur wenige Minuten später erste Kräfte der Zierenberger Feuerwehren eintreffen.

Das Tunnelportal oberhalb des Warmestädtchens wirkt fast ein wenig bedrohlich im flackernden Blaulicht der nun im Minutentakt heranbrausenden Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst, während Stadtbrandinspektor Joachim Krämer versucht, sich einen Überblick zu verschaffen.

Alles wirkt erschreckend echt

„Es scheint mehrere Verletzte zu geben“, ruft er seinen Kameraden zu, die längst dabei sind, ihre Atemschutzgeräte für ihren Einsatz vorzubereiten.

Ähnlich sieht es auf der anderen Seite des Tunnels aus, wo oberhalb von Fürstenwald Caldens Gemeindebrandinspektor Kevin Klinge die Lage sondiert und sich per Funk laufend mit den Zierenberger Kameraden austauscht. Schnell ist klar: Der Motor des Zuges brennt, Zug und Tunnel sind verraucht, mehrere Verletzte gilt es zu befreien.

Mittlerweile sind an die 120 Einsatzkräfte vor Ort, 80 auf der Zierenberger, 40 auf der Caldener Seite. Alles wirkt erschreckend echt, doch glücklicherweise handelt es sich beim nächtlichen Großeinsatz nur um eine Übung. „Wir proben hier den Ernstfall.

„Wir müssen immer gegen den Rauch arbeiten“

Außerdem werden die Trockenleitungen innerhalb des Tunnels überprüft“, sagt Krämer und erklärt, dass nicht ohne Grund die Zierenberger die Einsatzleitung übernommen hätten. „Wir müssen immer gegen den Rauch arbeiten. Und weil der in 90 Prozent aller Fälle in Richtung Calden zieht, wird der Bereitstellungsplatz auf unserer Seite eingerichtet.“

Damit auch der Einsatz auf den 900 Metern im Tunnelinneren so realistisch wie möglich abläuft, warten dort zwölf vermeintlich schwer verletzte Personen, die von den Wehren aus Zierenberg, Habichtswald und Calden gestellt werden.

Teilweise, so sieht es die Übungsdramaturgie vor, können die „Verletzten“ noch laufen, andere sind nicht mehr bei Bewusstsein und müssen entsprechend auf Tragen ins Freie gebracht werden.

Anderthalb Stunden dauerte der Einsatz

„Hier helfen die im Tunnel bereitstehenden Rettungsplattformen, die wir zum Transport der Verletzten nutzen können“, sagt Krämer, der nur anderthalb Stunden später zufrieden verkündet: „Alle Verletzten sind in Sicherheit.“

26 Atemschutzträger seien dafür auf Zierenberger, 14 auf Caldener Seite im Einsatz gewesen, einer habe mit Kreislaufproblemen zu kämpfen gehabt, ihm gehe es mittlerweile aber besser.

Fazit: zufrieden

Während der Zierenberger Feuerwehrchef insgesamt zufrieden scheint, sieht sein Caldener Kollege zumindest bei „einigen Stellschrauben“ Verbesserungsbedarf: „Die Verfügbarkeit von Langzeitatemschutzgeräten speziell für den Tunneleinsatz ist für Calden ein Thema, an dem wir im Hintergrund aber schon arbeiten und zum Jahresende mit einer Lösung rechnen“, so Klinge.

Aber ansonsten gibt er sich bei der Abschlussbesprechung am Sonntagmorgen um 7 Uhr zufrieden. Da hat sich der Rauch im Tunnel längst verzogen, und der vermeintliche Unglückszug ist längst wieder im Einsatz. (Sascha Hoffmann)

Brennende Bahn und Verletzte im Tunnel: Wehren proben Ernstfall

Großeinsatz in der Nacht zum Sonntag im Eisenbahntunnel zwischen Zierenberg und Calden: Rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren probten den Ernstfall und retteten zwölf vermeintlich Verletzte, die von Mitgliedern der Wehren Zierenberg, Habichtswald und Calden gespielt wurden, aus einem in der Mitte der 900 Meter langen Röhre liegen gebliebenen Zug mit brennendem Motor.
Großeinsatz in der Nacht zum Sonntag im Eisenbahntunnel zwischen Zierenberg und Calden: Rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren probten den Ernstfall und retteten zwölf vermeintlich Verletzte, die von Mitgliedern der Wehren Zierenberg, Habichtswald und Calden gespielt wurden, aus einem in der Mitte der 900 Meter langen Röhre liegen gebliebenen Zug mit brennendem Motor. © Hoffmann, Sascha
Großeinsatz in der Nacht zum Sonntag im Eisenbahntunnel zwischen Zierenberg und Calden: Rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren probten den Ernstfall und retteten zwölf vermeintlich Verletzte, die von Mitgliedern der Wehren Zierenberg, Habichtswald und Calden gespielt wurden, aus einem in der Mitte der 900 Meter langen Röhre liegen gebliebenen Zug mit brennendem Motor.
Großeinsatz in der Nacht zum Sonntag im Eisenbahntunnel zwischen Zierenberg und Calden: Rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren probten den Ernstfall und retteten zwölf vermeintlich Verletzte, die von Mitgliedern der Wehren Zierenberg, Habichtswald und Calden gespielt wurden, aus einem in der Mitte der 900 Meter langen Röhre liegen gebliebenen Zug mit brennendem Motor. © Hoffmann, Sascha
Großeinsatz in der Nacht zum Sonntag im Eisenbahntunnel zwischen Zierenberg und Calden: Rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren probten den Ernstfall und retteten zwölf vermeintlich Verletzte, die von Mitgliedern der Wehren Zierenberg, Habichtswald und Calden gespielt wurden, aus einem in der Mitte der 900 Meter langen Röhre liegen gebliebenen Zug mit brennendem Motor.
Großeinsatz in der Nacht zum Sonntag im Eisenbahntunnel zwischen Zierenberg und Calden: Rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren probten den Ernstfall und retteten zwölf vermeintlich Verletzte, die von Mitgliedern der Wehren Zierenberg, Habichtswald und Calden gespielt wurden, aus einem in der Mitte der 900 Meter langen Röhre liegen gebliebenen Zug mit brennendem Motor. © Hoffmann, Sascha
Großeinsatz in der Nacht zum Sonntag im Eisenbahntunnel zwischen Zierenberg und Calden: Rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren probten den Ernstfall und retteten zwölf vermeintlich Verletzte, die von Mitgliedern der Wehren Zierenberg, Habichtswald und Calden gespielt wurden, aus einem in der Mitte der 900 Meter langen Röhre liegen gebliebenen Zug mit brennendem Motor.
Großeinsatz in der Nacht zum Sonntag im Eisenbahntunnel zwischen Zierenberg und Calden: Rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren probten den Ernstfall und retteten zwölf vermeintlich Verletzte, die von Mitgliedern der Wehren Zierenberg, Habichtswald und Calden gespielt wurden, aus einem in der Mitte der 900 Meter langen Röhre liegen gebliebenen Zug mit brennendem Motor. © Hoffmann, Sascha
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Großeinsatz in der Nacht zum Sonntag im Eisenbahntunnel zwischen Zierenberg und Calden: Rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren probten den Ernstfall und retteten zwölf vermeintlich Verletzte, die von Mitgliedern der Wehren Zierenberg, Habichtswald und Calden gespielt wurden, aus einem in der Mitte der 900 Meter langen Röhre liegen gebliebenen Zug mit brennendem Motor. © Hoffmann, Sascha
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Großeinsatz in der Nacht zum Sonntag im Eisenbahntunnel zwischen Zierenberg und Calden: Rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren probten den Ernstfall und retteten zwölf vermeintlich Verletzte, die von Mitgliedern der Wehren Zierenberg, Habichtswald und Calden gespielt wurden, aus einem in der Mitte der 900 Meter langen Röhre liegen gebliebenen Zug mit brennendem Motor. © Hoffmann, Sascha
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