Klaus-Dieter Frese, Friedhelm Hartung und Rüdiger Umbach geehrt

Neujahrsempfang in Zierenberg: Ehrenbriefe für Ehrenamts-Trio

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Ehrenbrief für ehrenamtliches Engagement: Vize-Landrätin Susanne Selbert und Bürgermeister Stefan Denn (rechts) gratulierten Klaus-Dieter Frese (von links), Friedhelm Hartung und Rüdiger Umbach. 

Zierenberg. Beim Neujahrsempfang der Stadt Zierenberg standen am Sonntagvormittag im Bürgerhaus des Warmestädtchens die Themen Sport und Ehrenamt im Mittelpunkt. Für Vize-Landrätin Susanne Selbert genau der richtige Rahmen, um drei besonders verdienten Bürgern für ihr  Engagement zu danken.

Gleich drei Ehrenbriefe des Landes Hessen hatte sie mitgebracht, eine Auszeichnung, die sie im 44. Jahr seit Stiftung durch den ehemaligen Ministerpräsidenten Albert Osswald für wichtiger denn je hält. „Mit dem Ehrenbrief soll ehrenamtliches Engagement im Bereich der demokratischen, sozialen und kulturellen Gestaltung der Gesellschaft gewürdigt werden, denn ohne das würde vieles in unserem Zusammenleben nicht mehr funktionieren“, so Selbert. „Menschen, die selber Verantwortung schultern und Dinge in die Hand nehmen, sind Grundpfeiler unserer Gesellschaft.“ Als solche würdigte sie am Sonntag Klaus-Dieter Frese, Friedhelm Hartung und Rüdiger Umbach.

Frese war mehr als drei Jahrzehnte ehrenamtlich für das Deutsche Rote Kreuz aktiv, 18 Jahre davon als Kreisbereitschaftsleiter, Vorstandsmitglied und Vorgesetzter aller aktiven ehrenamtlichen Helfer des Kreisverbandes.

In der Politik mischte er ebenfalls mit, war von 1982 bis 1989 Stadtverordneter in Zierenberg. So auch Friedhelm Hartung, der nach 35 Jahren mit Ablauf der letzten Legislaturperiode nicht mehr kandidiert und somit seine politischen Ämter niedergelegt hat. Von 1979 bis 1997 und von 2001 bis 2016 war er Mitglied im Ortsbeirat Oberelsungen, in den letzten fünf Jahren stellvertretender Ortsvorsteher und von 2010 an Stadtverordneter der Stadt Zierenberg. Damit zählt er laut Selbert zum „kommunalpolitischen Urgestein“, in unzähligen Sitzungen und Debatten habe er sich eingebracht und so für die Menschen vor Ort Politik gemacht.

Urgestein in der Politik

Das kann auch Rüdiger Umbach bestätigen, der selbst seit über drei Jahrzehnten in der Kommunalpolitik aktiv, seit 1985 Mitglied des Ortsbeirats Oberelsungen und seit 1989 Ostvorsteher ist. Ebenfalls seit 1989 ist er Mitglied der Zierenberger Stadtverordnetenversammlung, der er von 1998 bis 2016 vorstand. Seit der Kommunalwahl im vergangenen Jahr agiert er nun als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher. Damit nicht genug, setzt sich Umbach seit vielen Jahren auch für den Naturschutz ein, war Gründungsmitglied der Oberelsunger Ortsgruppe des Deutschen Bundes für Vogelschutz (heute NABU), ist außerdem Mitglied des Ortsgerichts Oberelsungen und Schöffe beim Amts- und Landgericht. Mehr zum Neujahrsempfang in unserer morgigen Ausgabe.

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