Interessenten fehlen

Wohnprojekt in Zierenberg droht zu platzen

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Werben für Info-Veranstaltung: (von links) Planer Eckhard Schaub und Bürgermeister Stefan Denn. 

Zierenberg. Am Erlenweg soll eine Wohnanlage entstehen. Ein oder zwei Häuser mit jeweils zwölf Wohnungen, alle ausgestattet mit Parkett, Fußbodenheizung, Balkon oder Terrasse, noch dazu behindertengerecht (HNA berichtete). 

Doch für das Projekt, das Stadt und Eckhard Schaub von „PBS Planen und Bauen“ auf die Beine stellen wollen, gibt es bislang zu wenige Interessenten.

„Die Rückmeldungen sind recht dünn“, sagt Eckard Schaub. Gut acht Interessenten stehen derzeit auf seiner Liste und damit zu wenig, um in die detailierten Planungen einzusteigen. Auch Bürgermeister Stefan Denn (SPD) hatte sich mehr versprochen. Um genauer über das Vorhaben zu informieren, hat die Stadt nun einen Termin für eine Informationsveranstaltung angesetzt. Am Mittwoch, 11. November, wird Schaub im Zierenberger Bürgerhaus das Projekt Erlenweg vorstellen. Beginn ist um 19 Uhr, alle Interessierten sind eingeladen.

Schon jetzt hat Schaub rund 5000 Flyer in Zierenberg und Habichtswald verteilen lassen, die den „Wohn(t)raum Zierenberg“ vorstellen. Darin werden die Wohnungen beschrieben, die Interessenten mieten oder kaufen können, und bei denen Käufer sogar in Sachen Gestaltung mit entscheiden können. „Generell sind wir noch offen in alle Richtungen“, sagt Schaub. Ob reguläre Wohnanlage oder speziell für Senioren - ein Pflegedienst wurde als Partner bereits gewonnen.

Dass es bislang keinen „Run“ auf die Wohnungen gegeben habe, könnte, so Denn, mit der Lage des Grundstücks zu tun haben. „Früher galt die Gegend als schwierig, das ist noch in den Köpfen drin. Doch es hat sich längst geändert“, sagt der Bürgermeister.

Nach der Info-Veranstaltung wird sich dann entscheiden, ob das Vorhaben weiter verfolgt wird. Mindestens zehn ernsthafte Interessenten brauche man, um mit konkreten Planungen zu beginnen, sagt Eckhard Schaub.

Zwar sei auch ein Projekt mit sechs Wohnungen möglich, dann werden künftige Mieter aber auf Luxus wie einen Aufzug verzichten müssen.

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