Buchveröffentlichung 

Science-Fiction made in Zierenberg: Das Tor in eine fremde Welt

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Eifriger Schreiber: Wolfgang Ring aus Zierenberg veröffentlicht seinen vierten Roman. Das Science-Fiction-Buch heißt „Aris - Das dunkle Volk“ und handelt von Außerirdischen auf der Erde.  

Der Zierenberger Wolfgang Ring veröffentlicht seinen neuen Roman. Er handelt von Aliens auf der Erde. Damit will er aber keine gängigen SciFi-Klischees bedienen. 

Das Tor in eine fremde Welt öffnet sich in Zierenberg in einem Aussiedlerhof an der Dörnbergstraße. Bei dem Tor handelt es sich nicht um eine futuristische Maschine wie im Science-Fiction-Filmklassiker „Stargate“, auch nicht um ein Raumschiff, das schneller als das Licht reisen kann, sondern um die Fantasie eines eifrigen Autors mit Namen Wolfgang Ring.

Dieser hat sich dem Schreiben von Fantasy und Science-Fiction-Büchern verschrieben, sein neuestes Werk „Aris – Das dunkle Volk“ ist erschienen. In dem Buch entdecken Elli und Jonas in einem alten Gemälde ein Tor zum fremden Planeten Namens Aris. Nach und nach finden die beiden Freunde heraus, dass Aliens seit langer Zeit auf der Erde leben, unerkannt von den Menschen.

Gewaltverzicht 

Wer eine blutige, epische Schlacht um die Vorherrschaft auf dem Blauen Planeten oder Raumschlachten, in denen sich riesige Raumschiffe mit Energiewaffen beschießen, erwartet, wird allerdings enttäuscht. Ring hat in seinem Buch darauf geachtet, dass keine der Figuren stirbt oder es zu großen Gewaltausbrüchen kommt. „Ich habe großen Wert auf eine Geschichte gelegt, die für alle Altersklassen geeignet ist. In der Welt sieht man genug Mord und Totschlag“, sagt er. „Da muss man mal etwas anderes machen“. Daher entwickelt sich im Laufe des 388 Seiten starken Romans eine Freundschaft zwischen Menschen und Aliens.

Etwa ein halbes Jahr braucht Wolfgang Ring, um ein Buch zu schreiben. Gefragt nach seinem Geheimrezept antwortet er: „Ich brauche Ruhe, daher arbeite ich am liebsten abends.“ Dann setzt er sich an seinen Computer und stellt sich die Szenerie, die er beschreiben will, vor. Oftmals entwickeln sich seine Gedanken aus einzelnen Wörtern. Ihm ist wichtig, dass er nicht von anderen Science-Fiction Romanen und Filmen abkupfert. 

Es wird also keine Jedi-Ritter, Sandwümer, Replikanten und Space Marines geben, Ring hat sich sein eigenes Universum aufgebaut. Zum Romanautor wurde er über Umwege. Bereits in den 1980er-Jahren beschäftigte er sich mit Computern und brachte sich das Programmieren bei. Später entwickelte er eine eigene Programmiersprache und entwarf eine CD zum Thema Kornkreise. Diese sei, nach seiner Aussage, die einzige weltweit gewesen, die sich mit dieser Thematik beschäftigt habe.

Neue Herausforderung 

Das Schreiben war für den 51-Jährigen eine neue Herausforderung. In seinen ersten beiden Romanen widmete er sich der Fantasy-Welt der Trelbs, mit „Die Hexen von Asterien“ tauchte er ins Okkulte und ins Reich der Hexerei ab. Im Schrank seines Schreibtisches warten noch drei weitere Manuskripte auf Veröffentlichung, ein viertes hat er angefangen zu schreiben. Von Aliens, die unter den Menschen leben, vielleicht sogar in Zierenberg oder Wolfhagen, wird man also auch in Zukunft noch hören.

Das Buch Aris – Das dunkle Volk ist bei Epubli, Amazon, dem Weltbild Verlag und Bücher.de erhältlich. Zur Veröffentlichung wird es eine begrenzte Anzahl an Büchern für 14,99 (zuzüglich 2 Euro Versand) geben. Danach kosten die Exemplare 22,99 Euro.

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