Autobahn Richtung Dortmund war über zwei Stunden gesperrt

Nach schwerem Unfall auf der A44: Mann ließ sich aus Stau abholen

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Zierenberg. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Sonntag gegen 19 Uhr auf der A44 zwischen Zierenberg und Breuna. Dabei wurden sechs Personen verletzt - davon vier schwer. Im Stau sorgte ein Mann für Kopfschütteln bei den Einsatzkräften.

+++ Aktualisiert um 16.50 Uhr +++

Ein 56-jähriger aus Edertal im Kreis Waldeck-Frankenberg, der mit seinem Opel Insignia auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Dortmund unterwegs war, hatte nach Angaben zu spät erkannt, dass die vor ihm fahrenden Wagen abbremsten.

Der Pkw fuhr auf den Seat eines 30-Jährigen aus Schwarzenberg im Erzgebirge. Durch den Aufprall wurde der Wagen in den davor fahrenden VW-Polo eines 41-Jährigen aus Lüdenscheid geschoben. Dieser überschlug sich und kam schließlich auf dem rechten Fahrstreifen auf dem Dach zum Liegen.

Der Fahrer des Seats und seine 30-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Der Fahrer des Polos erlitt leichte Verletzungen. Seine im Wagen sitzenden zehn und vier Jahre alten Kinder mussten schwer verletzt in eine Kinderklinik gebracht werden. Der 56-Jährige aus Edertal erlitt nach Angaben der Polizei leichte Verletzungen. 

Den bei dem Unfall entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 35.000 Euro.

Die A44 in Richtung Dortmund war wegen der Rettungs- und Aufräumarbeiten für über zwei Stunden gesperrt. Es staute sich auf über 13 Kilometern.

Mann aus Stau abgeholt

Ein Mann hatte keine Lust oder keine Zeit, im Stau hinter dem Unfall zu warten. Er ließ sich abholen. Dazu hielt ein weiterer Mann mit seinem Wagen auf dem Standstreifen der Gegenspur an, auf der der Verkehr normal lief. Der Mann aus dem Stau lief über die Fahrspuren und stieg ein. Das wird vermutlich ein Nachspiel haben: Das Kennzeichen des Mannes, der seinen Bekannten aus dem Stau abholte, ist der Polizei bekannt.

Schwerer Unfall auf der A44 zwischen Zierenberg und Breuna

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