Fritz Lange organisiert in Zierenberg kulturelle Veranstaltungen

Sein Herz schlägt für Musik und Literatur

+
Stolz auf die geleistete Arbeit: Fritz Lange zeigt die Prospekte mit dem Veranstaltungsprogramm der vergangenen Jahre. 

Zierenberg. Fritz Langes Herz schlägt für die klassische Musik. Doch nicht nur die Musik hat es ihm angetan, denn als Vorsitzender des „Kulturforums Zierenberg – Künstler in Kirche und Rathaus“ kümmert er sich um alle kulturellen Veranstaltungen, die der Verein in Kooperation mit Kirche, Stadt und Volkshochschule plant.

Neben der Vorbereitung der monatlichen Vorstands- und Beiratssitzungen sorgt sich Fritz Lange in erster Linie um Kontakte zu Künstlern, die Herausgabe eines Veranstaltungsflyers und neuerdings auch um Website und Pressearbeit.

Schuld an seinem kulturellen Engagement sei eigentlich die Zierenberger Stadtkirche, sagt der 77-Jährige. Als Mitglied im Förderverein der Stadtkirche lernte er das über 700 Jahre alte Gebäude mit seiner wunderschönen Wandmalerei und der hervorragenden Akustik kennen und lieben. Ihm war sofort klar: In dieses Kleinod gehören mehr kulturelle Veranstaltungen.

Als der Förderverein nach Erreichen der Sanierungsarbeiten aufgelöst wurde, sein kulturelles Engagement aber fortgesetzt werden sollte, gründete Fritz Lange mit einigen anderen Interessierten 2014 das Kulturforum als eigenständigen Verein. Fortan widmete er sich der Aufgabe, renommierte Künstler mit ausgefallenem Programm auf künstlerisch hohem Niveau nach Zierenberg zu holen. So traten beispielsweise ein Posaunenquartett, ein Sänger mit jiddischen Liedern, eine Gruppe mit Liedern aus Konzentrationslagern und ein Kammermusik-Trio in der Stadtkirche auf. Weitere Veranstaltungen, wie Lesungen, Kabarett und Jazzkonzerte, finden im Türmer Stübchen der Kirche und im Rathaus statt.

Obwohl Fritz Lange kein gebürtiger Zierenberger ist, sondern aus Gießen/Lahn stammt, fühlt er sich seiner Wahlheimat seit 1986 sehr verbunden. Er ist musikalisch vorbelastet, da er seit seinem zwölften Lebensjahr Geige gespielt und seit der Studienzeit, wann immer es ihm möglich war, in verschiedenen Chören mitgesungen hat. Er war Mitbegründer der Musikschule Wolfhager Land, da er es wichtig findet, dass nicht nur seine Kinder, sondern alle Kinder und Jugendlichen auf dem Land, eine musikalische Erziehung genießen können.

Musik war für ihn auch ein Ausgleich zu seinem eher trockenen Beruf als Richter beim Hessischen Finanzgericht in Kassel. Fritz Lange steckt einen großen Teil seiner Freizeit in die ehrenamtliche Arbeit in den Verein. Doch was treibt ihn dazu? Zu einem bereite ihm die Arbeit im Verein immer noch viel Spaß, weil er selber ein großes Interesse an wohnortnahen Kulturveranstaltungen habe, meint Lange. Zum anderen fände er im Verein wichtige Mitstreiter, die gute Teamarbeit leisten. Außerdem freue er sich immer wieder über positive Rückmeldungen von Besuchern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.