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Stadt Zierenberg setzt auf E-Mobilität

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Von: Monika Wüllner

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Hier könnte eine Ladestation für Elektro-Autos und -Fahrräder entstehen: an den Parkflächen am neuen Kindergarten am Erlenweg in Zierenberg.
Hier könnte eine Ladestation für Elektro-Autos und -Fahrräder entstehen: an den Parkflächen am neuen Kindergarten am Erlenweg in Zierenberg. © monika wüllner

Konzept für Ladesäulen für Autos und Fahrräder. Beschlussvorschlag muss aus den Reihen der Stadtverordneten erfolgen.

Zierenberg – Die Stadt Zierenberg setzt auf E-Mobilität und will jetzt gemeinsam mit dem Netzbetreiber EAM sieben Standorte auf Parkplätzen installieren, an denen die potenziellen Nutzer länger verweilen, beziehungsweise die Fahrzeuge über Nacht aufgeladen werden können. Sieben Standorte kommen dabei in Frage. Wohngebiete sind dabei nicht berücksichtigt worden, weil Besitzer von E-Fahrzeugen meistens zuhause die Möglichkeit zum Laden geschaffen haben. Das Konzept zur Standortsuche für Ladesäulen für Elektrofahrzeuge und E-Fahrräder wird in der Stadtverordnetensitzung am 11. Juli in Oberelsungen vorgestellt.

Ein Beschlussvorschlag muss dann aus den Reihen der Stadtverordneten erfolgen, wie Zierenbergs Bürgermeister Rüdiger Germeroth erklärte.

Die Standorte wurden zum einen an den Möglichkeiten in der Netzstruktur der EAM und zum anderen an öffentlichen Orten mit guter Frequentierung der Parkplätze gewählt. In den größeren Stadtteilen Oberelsungen, Burghasungen und Oelshausen machen öffentlich zugängliche Standorte an den jeweiligen Dorfgemeinschaftshäusern Sinn, weil die vorhandenen Parkplätze die räumlichen Möglichkeiten bieten, mit verhältnismäßigem Aufwand an das Stromnetz angeschlossen werden können und die Verweildauer zum Laden oder Teilladen der Fahrzeuge meist lang genug ist.

In Zierenberg würden sich folgende öffentlich zugängliche Ladestandorte anbieten: der Freibadparkplatz, der P&R-Parkplatz am Bahnhof, der Parkplatz für den neuen Kindergarten am Erlenweg – wenn der Nutzerkreis und die genaue Größe des Parkplatzes geklärt sind – und der Parkplatz in der Mittelstraße gegenüber der ehemaligen Rathaus-Apotheke.

Es sollten 22 kW Doppelladesäulen zum Einsatz kommen. Falls diese tatsächlich doppelt belegt werden, stehen nach Aussage der EAM jedem Platz maximal 15 kW zur Verfügung. Die meisten der E-Autos laden mit nur maximal 11 kW pro Stunde.

Die EAM hatte im Jahr 2021 den Betrieb der Ladestationen unter der Bedingung der Überprüfung der Wirtschaftlichkeit zugesagt. Diese Prüfung sei bisher noch nicht erfolgt, wie Bürgermeister Rüdiger Germeroth erklärte. Aus Sicht der Verwaltung sei es jedoch entscheidend, ob ein Betreiber für die Ladeinfrastruktur gefunden werden kann. Die Stadt könne die Ladesäulen mit eigenem Personal nicht betreuen und auch die Wartung und Abrechnung nicht übernehmen. (Monika Wüllner)

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