600 Starter beim Mountainbike-Rennen in Zierenberg

Ruhe für Räder und Fahrer: Nach dem Mountainbike-Rennen versammelten sich die Sportler im Herzen Zierenbergs.

Zierenberg. Warum bloß ist nicht jedes Wochenende Mountainbike-Marathon in Zierenberg? Dem beschaulichen Marktplatz des Warmestädtchens würde mehr dieser Lebensfreude gut tun, die sich am Sonntag zwischen Kirche und Rathaus breit gemacht hat.

Hunderte Teilnehmer des SKS-Bike-Marathons „Rund um Zierenberg“ ließen da am Nachmittag ihre Räder am Boden liegen, um sich auf unzähligen Bänken die Sommersonne auf ihre abgekämpften Körper scheinen zu lassen, voller Freude, die Strecke erfolgreich hinter sich gebracht zu haben. Liebevoll umsorgt von den Damen des Dackelclubs und zahlreichen Helfern aus der Bevölkerung, genossen sie die Atmosphäre und feierten gemeinsam mit den Organisatoren des MTB Zierenberg die gelungene 16. Auflage des Vorzeigewettkampfs.

Geschafft: Matthias Frohn (Düsseldorf, von links) und Erhard Schomberg (Ahnatal) freuten sich nach erfolgreichem Rennen über die kalten Isodrinks, die Herbert Rietze, Michael Brede und Bettina Stein-Wicke für sie am Ziel bereithielten. Foto: Hoffmann

Nur einem war nicht zum Feiern zumute. „An der Auffahrt zur Schartenburg hatte ein Fahrer eine ungewünschte Begegnung mit einem Wildschwein“, sagt MTB-Vorsitzender Karl-Heinz Rietze. „Vor Schreck war er gestürzt, verletzte sich an der Schulter und musste ins Krankenhaus gebracht werden.“ Ansonsten seien, abgesehen von kleineren Schürfwunden, keine größeren Unfälle passiert. „Die Bedingungen waren für die Teilnehmer in diesem Jahr einfach hervorragend, die Strecke war trocken und somit schön befahrbar.“ Von knapp 600 Startern seien an die 530 ins Ziel gekommen. Die Beteiligung sei etwas geringer als in den Vorjahren gewesen, was einer Parallelveranstaltung im Ruhrgebiet geschuldet sei. „Wir sind dennoch zufrieden“, so Rietze, der sich über die erneute Unterstützung der Zierenberger Bürger freute: „Über 60 Kuchen und Torten sind gespendet, an die 700 Bratwürste gebraten und unzählige Liter Getränke ausgeschenkt worden.“ Die Bevölkerung stehe hinter der Großveranstaltung, von einigen Ausnahmen abgesehen.

Hatten in den Tagen vor dem Start Unbekannte noch versucht, die Strecke mit Holzstämmen zu blockieren, verlief das Rennen selbst glücklicherweise ohne Zwischenfälle. „Ich bin die Strecke am Freitag abgefahren, und kurz vor dem Start haben wir unsere Führungsmotorräder nochmal zur Kontrolle losgeschickt, um absolut auf Nummer sicher zu gehen“, so Rietze, der sich von derartigen Gegnern nicht entmutigen lässt und schon jetzt in die Planung fürs nächste Jahr einsteigt. „Das Datum des 17. Bike-Marathons steht noch nicht fest, aber es wird ungefähr im gleichen Zeitraum wie in diesem Jahr liegen.“

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