Viel Arbeit: Jugendraum in Burghasungen ist fertig

Zocken an der neuen PlayStation: (von links) Louis (15 Jahre), Felix (16 Jahre), Lee-Ann (15 Jahre) und Patrizia (15 Jahre). Foto: Uminski

Ein halbes Jahr lang haben Kinder und Jugendliche alte Tapeten abgerissen, neue Bahnen gekleistert und die Wände und Decken angestrichen.

Am Montag stellten sie den Jugendraum im Dorfgemeinschaftshaus in Burghasungen der Öffentlichkeit vor. Neben Kinderpunsch warteten auf die Gäste Kekse, Muffins und ein selbst gemachter Schmandkuchen, den die Jugendlichen gebacken haben. Die Gesamtkosten für die Renovierungsarbeiten belaufen sich auf 15 000 Euro.

Bis auf die Glasvitrinen über der neuen Küchenzeile erinnert nichts mehr an den ehemaligen Ausstellungsraum im Dorfgemeinschaftshaus. Hell, gemütlich und passend zur Jahreszeit ist der knapp 40 Quadratmeter große Raum weihnachtlich dekoriert. Durch einen Treppenabsatz ist der Jugendraum optisch in einen Bastelbereich und Aufenthaltsraum geteilt. Den Platz auf dem Podest haben vor allem die Jugendlichen in Beschlag genommen. Auf dem weichen Sofa haben sie es sich gemütlich gemacht und spielen auf dem neuen Flachbildschirm PlayStation. „Ich habe mir den Raum genau so vorstellt“, sagt die 15-jährige Patrizia. Die Schülerin freut sich, da sie sich mit ihren Freunden nicht mehr nur draußen aufhalten müsse. Der 15-jährige Louis hat bei den Renovierungsarbeiten tatkräftig mitgeholfen und die Decken weiß gestrichen. „Der Raum sieht richtig toll aus.“

„Ich habe die Tapeten gekleistert und gestrichen“, sagt die sechsjährige Ziva. Der Grundschülerin gefalle vor allem die neue Küche im Jugendraum. „Wir kochen hier schöne Sachen wie Pommes und Chicken Nuggets.“ Auch die neunjährige Emelie findet die neue Küche großartig.

Eine neue Küche

Für das Podest, den Boden und die Elektrik wurden Firmen engagiert. Von dem Geld wurde auch noch die neue Küche gekauft. Die 31-jährige Jugendpflegerin Stephanie Rauscher-Junker ist froh, dass viele Eltern, Kinder und Jugendliche bei der Renovierung geholfen haben. Erfreut über den neuen Jugendraum ist auch Bürgermeister Stefan Denn. „Es ist uns auch gelungen, die 15000 Euro auszugeben." Gerade die Küchenzeile sei nicht billig gewesen. (pju)

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