Spendenmarsch

Wandern für den guten Zweck am Dörnberg

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Unterwegs in längst vergangenen Zeiten: Die Teilnehmer der Spendenwanderung erkundeten die Dörnbergwelt. 

Zierenberg. Wann immer es seine Zeit erlaubt, ist Otto Hartmann zu Fuß auf den Wanderwegen im Wolfhager Land unterwegs. Als zertifizierter Naturparkführer tut er das besonders gern in großen Gruppen.

So auch am Sonntag, als er sich mit rund 30 Wanderfreunden aufmachte, die mystische Landschaft rund um die sagenumwobenen Helfensteine zu erkunden.

Dass ein Teil der Teilnehmer in mittelalterliche Gewänder gehüllt war, sollte dabei nicht die einzige Besonderheit des sonntäglichen Ausfluges sein. Im Mittelpunkt nämlich stand nicht nur die Dörnbergwelt, sondern vor allem der Kasseler Verein für krebskranke Kinder. Der soll von Hartmanns Spendenwanderung profitieren, und das – nach einem Marsch über Naumburger Wege im vergangenen Jahr – bereits zum zweiten Mal.

Rief mit seinem Horn lautstark zur Spendenwanderung: Otto Hartmann.

Im Mai 1987 gegründet, wird die ehrenamtliche Arbeit des Vereins vom Selbsthilfe-Gedanken getragen und von Sozialpädagogen, Ärzten und Krankenschwestern unterstützt. Neben dem Austausch persönlicher Erfahrungen arbeiten die Mitglieder stets daran, durch konkrete Veränderungen eine weitere Verbesserung der Betreuung junger Krebspatienten zu bewirken, wozu auch ein Elternhaus direkt gegenüber der Kasseler Kinderklinik beiträgt.

Zweck von Hartmanns Wanderung war neben den Spenden auch das Innehalten und Gedenken an die zahlreichen krebskranken Kinder. „Leider schaffen es nicht alle, und ich verneige mich vor allen Eltern, Angehörigen und den betreuenden Teams, die sich mit einem aufopfernden Engagement um die Jungen und Mädchen kümmern, sie pflegen und betreuen“, sagte der Naumburger, bevor er sich mit seiner Truppe aufmachte rauf zum Dörnberg, vorbei an eindrucksvollen Bäumen, deren Wucherungen wie Gesichter auf die Wandernden wirkten. Mit dabei auch Heimatforscher und Dörnbergexperte Klaus Fröhlich, der allerhand Spannendes zu Wichtelkirche, Helfensteinen und all den anderen Naturschönheiten oberhalb von Zierenberg zu berichten hatte. An die 700 Euro sind durch Hartmanns Engagement für den Kasseler Verein mittlerweile zusammengekommen. Motivation genug, um auch im nächsten Jahr weiterzumachen. Wann genau und wohin es gehen soll, will er schon bald bekannt geben.

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