Wasserschlacht in der Hitze

22 Teams traten zum Spiel ohne Grenzen beim Zierenberger Viehmarkt an

Augen zu und durch: Das Bällefischen aus der Tonne voll siffig-brauner Brühe darf in keinem Jahr fehlen.

Es ist kaum verwunderlich, dass die Mitglieder der 22 Teams, die am Samstagmittag zum Zierenberger Spiel ohne Grenzen angetreten waren, diesmal vor allem an jenen Stationen Bestleistungen zeigten, welche ihnen eine willkommene Erfrischung brachten.

Ob beim Becher-Balancieren, Wasserbomben-Aufspießen oder der schon in den Vorjahren beliebten Schwammkette - jeder einzelne Tropfen wurde bei hochsommerlichen Tropentemperaturen zum Wohlgenuss, selbst die siffig-braune Brühe, aus der wie immer Bälle herausgefischt werden mussten.

Rico Fey und Daniel Weber konnten über all das nur müde schmunzeln, sie nämlich hatten kurzerhand am Rande des Spielparcours ihr Planschbecken aufgebaut und ließen es sich im kühlen Nass gut gehen - gekühlte Erfrischungsgetränke selbstverständlich inklusive. Für alle anderen hieß es: Augen zu und durch. 

Das Publikum hielt sich ebenso wacker wie die Mitglieder der Vereine und Gruppen aus der Kernstadt und den Stadtteilen, die sich in der knallenden Mittagssonne als wahre Kämpfernaturen entpuppten. Sie schwitzten und kämpften noch härter als sonst an den zwölf Stationen der traditionellen Viehmarktgaudi gegen die Stoppuhr. Ob beim XXL-Sackhüpfen, dem altbekannten Trockenski oder dem neuen Einweckgummi-Schießen - auf dem Weg zum Thron strotzten die Zierenberger nur so vor Siegeswillen.

Von den mitgebrachten Fanklubs angefeuert, hangelten sich die Frauen und Männer am von den Altherren zum 84. Viehmarkt aufgebauten Parcours zielstrebig von Station zu Station. Pro Aufgabe nur zwei Minuten Zeit, um ihr Punktekonto zu füllen, durften jeweils sechs Teammitglieder pro Spiel antreten, während die anderen zum Zuschauen verdonnert waren. Helfen war strengsten verboten und hätte im schlimmsten Fall zu einer Null-Punkte-Wertung geführt.

Richtig heiß wurde es später zur Preisverleihung im Festzelt. Unter lautem Gejohle wurden die Platzierungen 22 bis fünf bekanntgegeben, die Siegerteams allerdings noch nicht gekürt. Anders als sonst, mussten sich die vier Besten nämlich überraschenderweise einem finalen Spiel stellen und in Windeseile Wollknäuel abwickeln. Dann aber stand fest: Daniels Team konnte diesmal den Sieg für sich verbuchen. Auf Platz zwei landeten die Kallaballa-Jungs, gefolgt vom FC Oberelsungen auf Platz drei und der Leutzewärter Bruderschaft auf Platz vier.

Heiß auf Wasserstationen beim Spiel ohne Grenzen in Zierenberg

Viehmarkt Zierenberg Spiel ohne Grenzen
 © Sascha Hoffmann
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