Windpark im Escheberger Wald ist am Netz

Dreht sich seit ein paar Tagen: eins der Windräder in Escheberg. Foto: Ricken

Escheberg. Von Oberelsungen und Breuna aus kann man seit ein paar Tagen sehen, wie sich die Rotoren im Escheberger Wald drehen: Der neue Windpark ist am Netz.

„Es sind nur noch Rest- und Rückbauarbeiten zu erledigen“, erklärt dazu Projektleiter Thorsten Walther von der Firma Innovent aus Friesland in Niedersachsen, die den Park auf dem Gebiet der Guts- und Forstverwaltung Escheberg betreibt. „Es sind nur noch Rest- und Rückbauarbeiten zu erledigen."

Knapp 200 Meter sind die Windräder hoch. Sie haben eine Leistung von 2,4 Megawatt. In die Planung und den Bau der Anlage hat Innovent rund 18 Millionen Euro investiert.

Wenn das Genehmigungsverfahren flott vorangeht, könnten bereits im November auf dem städtischen Grund Hegeholz die Arbeiten für zwei weitere Windräder beginnen.

Auch diese Anlagen will Innovent bauen und betreiben. Die Pacht und die Gewerbesteuer würden dem städtischen Haushalt zugutekommen. Wie hoch die ausfällt, konnte Zierenbergs Bürgermeister Stefan Denn der HNA auf Anfrage nicht sagen, weil Innovent sich erst an der Ausschreibung der Bundesnetzagentur beteiligen muss. Dort wird über die Höhe der Einspeisevergütung entschieden.

Nach Angaben von Bürgermeister Denn wird demnächst auch über das Angebot von Innovent gesprochen, ähnlich wie in Wolfhagen eine Bürgerenergiegenossenschaft zu gründen, bei der Zierenberger Bürger Anteile am Windpark erwerben können.

Am Standort im Escheberger Wald sind gut 69 Hektar als Windvorrangfläche ausgewiesen, am Standort Hegeholz nahe der A44 sind es knapp 20 Hektar. Durch die Höhenlage verspricht sich Innovent gute Stromerträge.

Weitere drei Windkraftanlagen sind noch im Escheberger Wald geplant, werden aber voraussichtlich nicht genehmigt, meint Philipp von der Malsburg. Es scheitere vermutlich am Flugsicherheitsaspekt.

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