Werke von Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen

Vom Zauber der Flöte: Kammermusik in der Zierenberger Stadtkirche

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Verzauberten mit Werken von Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen: Rüdiger Spuck (von links), Susanne Hartig, Stephan Herrmann und Ullrich Pühn.

Zierenberg. Kammermusik mit Werken von Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen präsentierten Rüdiger Spuck (Violine), Susanne Hartig (Violoncello), Stephan Herrmann (Orgelpositiv) und Ullrich Pühn (Querflöte) am Samstagabend auf Einladung des Kulturforums  in der Zierenberger Stadtkirche.

Service:

Nächster Termin des Kulturforums in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Region Kassel: Liebesbriefe der Frida Kahlo am Samstag, 18. Oktober, ab 19.30 Uhr im Rathaus, eine Lesung mit Gudrun Sander anlässlich des 60. Todesjahres der Autorin.

Karten für die Veranstaltung kosten zehn Euro, ermäßigt acht Euro.

Ursprünglich sollte das gesamte für Friedrich den Großen komponierte „Musikalische Opfer“ dargeboten werden, die Erkrankung eines Ensemblemitgliedes aber machte kurzfristig eine Programmänderung nötig. Lediglich die berühmte Trio-Sonate dieses Werkes stand letztlich auf dem Programm, doch auch die reichte aus, um die Besucher im gut gefüllten Gotteshaus zu überzeugen. Vor allem Ullrich Pühns Flötenspiel ließ einen bei geschlossenen Augen den Zauber der Musik spüren und dabei erahnen, warum Bach einst die Flöte als königliches Instrument ausgewählt hatte - wohl nicht ausschließlich aus dem Grund, dass Friedrich der Große selbst begeisterter Flötist war.

Die Musiker Spuck, Hartig, Herrmann und Pühn, verbunden durch langjähriges Engagement in der Kasseler Kirchen- und Kammermusik, reicherten den eindrucksvollen Abend in wechselnden Besetzungen durch Werke der Bach-Söhne Wilhelm Friedemann, Johann Christian und Carl Philipp Emanuel an und ließen ihn so mit eindrucksvollem Können und viel Leidenschaft zum musikalischen Hochgenuss werden.

Von Sascha Hoffmann

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