Neue Baugebiete sollen ausgewiesen werden 

Zierenberg: Großer Ansturm auf Grundstücke

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Als Baugebiet im Blick: Die Stadt Zierenberg prüft derzeit, ob das große Areal am Oberen Hundemarkt (links im Bild) als neues Baugebiet infrage kommt. 

Zierenberg/Burghasungen. Die Zeiten, als die Stadt Zierenberg auf ihren Baugrundstücken in den Stadtteilen sitzen blieb, sind längst vorbei. „Die Nachfrage nach Bauland ist hoch“, sagt Zierenbergs Bürgermeister Stefan Denn (SPD).

Die Stadt sei als Wohnstandort attraktiv. Im Neubaugebiet „Vor der Warthe“ in der Kernstadt sind von 23 Grundstücken nur noch zwei übrig. Auch der vor ein paar Jahren angehobene Quadratmeterpreis von 95 Euro schreckte die Bauherren nicht ab. Weil es weitere Anfragen von jungen Familien gibt, soll in den kommenden zwei bis drei Jahren neues Bauland in der Kernstadt ausgewiesen werden.

Zwei Standorte kommen dafür infrage und werden nach Auskunft des Verwaltungschefs derzeit geprüft. Zum einen ist eine Erweiterung des Gebietes „Vor der Warthe“ im Gespräch, zum anderen das Baugebiet Oberer Hundemarkt. Hier gibt es ein größeres Areal, das sich im Besitz der Kirche befindet. 20 bis 25 Bauplätze könnten dort vermessen werden.

In den Stadtteilen senkte die Stadt Zierenberg vor ein paar Jahren den Quadratmeterpreis auf 38 Euro. Danach stieg die Nachfrage. Inzwischen gibt es nur noch in Oberelsungen vier Bauplätze, in Burghasungen und Oelshausen ist außer privaten Angeboten gar nichts mehr zu haben. Deshalb kümmere sich die Stadt Zierenberg nun um einen Vorschlag des Ortsbeirates in Burghasungen, erklärt der Rathauschef. Auch hier prüfe die Verwaltung aktuell die Ausweisung eines neuen Baugebietes unterhalb der Heimeradstraße in der Nähe des Pflegeheims Bergparkresidenz. „Alle Optionen sind jedoch noch nicht spruchreif“, betont Stefan Denn.

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