AirPano: Interaktive 360-Grad-Touren

Beeindruckende Panoramen aus alles Welt auf den heimischen PC holen - die Webseite AirPano macht's möglich. Foto: airpano.com

Meerbusch (dpa-infocom) - Profi-Fotografen machen Panorama-Aufnahmen von den schönsten Flecken der Erde. Oft stellen sie die beeindruckenden Ergebnisse kostenlos ins Netz. Die Webseite AirPano bietet auf dieser Basis eine ganz besondere Art von Sightseeing-Tour.

Das Taj Mahal in Indien, die Pyramiden von Gizeh, die Chinesische Mauer oder das Schloss Neuschwanstein: Sie alle gehören zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt und locken jährlich Millionen von Besuchern an. Doch was ist mit Menschen, die solche Attraktionen nicht selbst besuchen können? Sie müssen sich nicht mit simplen Fotografien oder Videoaufnahmen begnügen.

Stattdessen sollten sie der Webseite airpano.com einen Besuch abstatten. Dort finden sich Hunderte sogenannter virtueller Touren. Dabei handelt es sich um 360-Grad-Aufnahmen aus der Luft, die zu einem riesigen Panorama zusammengebaut wurden. Nutzer können mit Maus und Tastatur über die jeweiligen Sehenswürdigkeiten und Landschaften fliegen, als säßen sie selber in einem Helikopter. Madrid, Florenz, Paris, Sydney, Rio de Janeiro oder New York - selbst viele Metropolen dieser Welt sind aus der Vogelperspektive erfasst worden. Viele weitere sollen folgen.

Hinter dem Projekt steht eine Gruppe russischer Fotografen, die nach eigenen Aussagen keine kommerziellen Ziele verfolgen. Sie möchten Menschen, die nicht reisen können oder wollen, trotzdem die schönsten und beeindruckendsten Orte der Welt präsentieren. Mit airpano.com gelingt ihnen das: Über die Grachten von Amsterdam, den Grand Canyon oder die malerische Landschaft von Island zu schweben, ohne dabei den Schreibtisch zu verlassen, macht ziemlichen Spaß.

Die Macher der Webseite erklären außerdem zu jedem Panorama detailliert, wie es entstanden ist. Nicht nur Hubschrauber kamen zum Einsatz, sondern auch Luftschiffe oder Drohnen. Im Falle der Aufnahme des Globus von der Stratosphäre aus nutzten die Fotografen Helium-Ballons, die mehr als 35 Kilometer hoch stiegen. Die daran befestigten Kameras fanden mit Hilfe von Fallschirmen den Weg zurück zur Erde. Das Ergebnis, das man im Browser besichtigen kann, ist absolut faszinierend.

Für die teilweise sehr hochauflösenden Aufnahmen benötigen Anwender eine entsprechend schnelle Internetverbindung und einen halbwegs rechenstarken Computer mit installierten Flash-Plug-ins, um störende Ruckler zu vermeiden.

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