Nils Ruf erntete Shitstorm nach pietätlosem Post

Entsetzen im Netz nach Berliner Anschlag: Was in sozialen Netzwerken geschah

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Berlin. Der Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin hat auch innerhalb der sozialen Netzwerke eine Vielzahl von Reaktionen ausgelöst. Eine Netzschau.

Zwölf Menschen sind bislang bei der grauenhaften Tat ums Leben gekommen. Die Menschen sind fassungslos und entsetzt. Insbesondere auf dem Kurznachrichtendienst Twitter liefen Millionen Botschaften beispielsweise unter den Hashtags #berlin und #Breitscheidsplatz ein. Auch viele Prominente äußerten sich zu dem Geschehen am Unglückstag. 

Nils Ruf bei Twitter

Allen voran sorgte der Moderator Nils Ruf für einen Shitstorm. Mit einer sehr unpassenden Bemerkung erntete er den Ärger vieler Twitternutzer. "Dieses Jahr bin ich ja fast schon froh, den #Weihnachtstruck verpasst zu haben", schrieb der 43-Jährige. Dazu packte er ein Foto mit dem bekannten Weihnachtstruck von Coca Cola - in der Mitte einer Menschenmenge vorm Brandenburger Tor. "Geschmacklos" und "pietätlos" zählten noch zur mildesten Kritik. Inzwischen ist der Post gelöscht. Offenbar hatte die Reaktion der Twitterer zu einer Einsicht bei Ruf geführt. 

Auch andere Prominente äußerten sich über soziale Netzwerke zur Katastrophe - allerdings mit deutlich mehr Taktgefühl. Einige Beispiele:

Jan Böhmermann, Moderator der Sendung "Neomagazin Royale", war am Montagabend selbst in Berlin, um eine Audiosendung aufzuzeichnen. Die Aufzeichnung wurde schließlich unterbrochen. 

Auch Cartoonist und Filmemacher Ralph Ruthe twitterte zum Anschlag in Berlin.

Fußballer Hans Sarpei veröffentlichte dieses Bild auf seiner Instagram-Seite.

#maygodblessthevictimsandfamlies #berlin

Ein von Hans Sarpei (@hanssarpei) gepostetes Foto am

Auch Fußballer Holger Badstuber teilte seine Gefühle via Twitter mit.

Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz veröffentlichte dieses Bild auf Instagram.

❤️

Ein von Bill Kaulitz (@billkaulitz) gepostetes Foto am

Die deutsche Fußballnationalmannschaft meldete sich ebenfalls zu Wort.

Der Fitness-Guru und ehemalige "Popstars"-Juror Detlef D! Sost hat seine Anteilnahme auf Facebook veröffentlicht.

Die niederländische Moderatorin Sylvie Meis hat dieses Bild auf Facebook gepostet.

Doch nicht nur Prominente nutzen die sozialen Netzwerke, um über das Ereignis in der Bundeshauptstadt zu sprechen. Insbesondere bei Twitter waren viele Menschen bis spät in die Nacht aktiv.

Ein Phänomen, das ebenfalls bei Twitter auftauchte, ist der Hashtag #KatzenStattSpekulationen. Innerhalb dieses Stichworts zeigten Nutzer Bilder ihrer Katzen. Sie wollten damit die Verbreitung von Gerüchten rund um das Geschehen in Berlin verhindern. Es gab aber auch Nutzer, die das massiv kritisierten. Den Kritikern missfiel, dass es unpassend sei, niedliche Katzenbilder zu posten, wenn andere Menschen um ihre Toten trauern.

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