Antivirenprogramme – wichtiger Schutz für Ihren PC

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Antivirenprogramme erkennen und bekämpfen Schad-Software, die oft über E-Mail-Anhänge auf den Computer gelangt.

Viren, Würmer, Trojaner – wer sie einmal auf seinem Computer hatte, weiß gute Antivirenprogramme zu schätzen. Sie sollten immer auf dem aktuellen Stand, einfach zu installieren und zu bedienen sein. Worauf es bei einem Antivirenprogramm sonst noch ankommt, erfahren Sie hier.

Computerviren sind Programme, die sich an die bestehende Software im PC oder Mac anhängen, sich dort vervielfältigen und weiterverbreiten. Auch Computerwürmer oder Trojaner werden umgangssprachlich als Viren bezeichnet. Meist verursachen Viren schwere Schäden an der Software: Daten werden vernichtet, Programme gelöscht, Computer fahren selbstständig herunter und lassen sich nicht mehr starten. In einigen Fällen beschädigen sie sogar die Hardware. Antivirenprogramme schaffen hier Abhilfe. Sie spüren die Schädlinge im heimischen Computer auf und vernichten sie.

Antivirenprogramme im Kampf gegen Viren und Würmer

Es gibt viele verschiedene Viren, und regelmäßig werden neue entdeckt. Daher ist es wichtig, dass Antivirenprogramme stets auf dem neuesten Stand sind.

Ein Virenprogramm kann jedoch nur bereits bekannte Viren erkennen und bekämpfen. Von der Entdeckung eines neuen Virus bis zum Update der Antivirenprogramme vergeht naturgemäß einige Zeit. Beachten Sie deshalb als Nutzer stets die wichtigste Vorsichtsmaßnahme: Klicken Sie bei unbekannten Dateianhängen nicht auf verdächtige Links. Es könnte ein Schadprogramm dahinter stecken. Früher kamen Viren über Disketten auf den PC. Heute ist meist das Mailprogramm ihr Einfallstor.

Wichtig sind eine große Datenbank und regelmäßige Updates

Die Zahl der Computerviren steigt stetig und fast täglich kommen neue hinzu. Deshalb ist es wichtig, dass Antivirenprogramme eine große Datenbank haben und möglichst viele Viren erkennen. Beachten Sie bei der Auswahl eines Virenscanners, wie regelmäßig und schnell Updates der Antivirenprogramme erfolgen. Auch die einfache Installation und Benutzerfreundlichkeit sind wichtige Kriterien bei der Auswahl. Der Preis spielt ebenfalls eine wesentliche Rolle und lässt immer mehr Anwender zu einem Gratis-Download aus dem Internet greifen. Wenn Ihr PC noch kein Antivirenprogramm enthält, finden Sie hier kostenlosen Virenschutz.

Kostenlose Antivirenprogramme oder Bezahlversion?

Vollkommen sichere Antivirenprogramme existieren nicht. Dies machte eine Untersuchung der Stiftung Warentest von 2012 deutlich, die 14 kostenpflichtige und vier kostenlose Virenprogramme untersuchte. Mit „sehr gut“ schnitt kein einziges ab, „gut“ gab es immerhin für: Avira Internet Security 2012, G Data InternetSecurity 2012, Kaspersky Internet Security 2012, Avira Free Antivirus (kostenlos).

Da sich die Programme teilweise gegenseitig behindern, ist der Nutzer gezwungen, sich für eines zu entscheiden. Ob Kaufversion oder kostenloses Angebot – bei beiden gibt es gute Sicherheitspakete. Kostenlose Antivirenprogramme benötigen oft weniger Speicher und eignen sich für leistungsschwächere Rechner. Mit einer kostenpflichtigen Antivirensoftware kaufen Sie meist auch eine Firewall, die Ihren Computer vor Hackerangriffen schützt.

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