"Apple I" für 374.000 Dollar versteigert

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Ein "Apple I"-Computer steht am 08.06.2012 im Auktionshaus Sotheby's in New York. Das Gerät gehört zu den ersten Computern, die der heutige Weltkonzern Apple 1977 verkaufte, damals für 666 Dollar.

New York - Für das 560-fache seines ursprünglichen Werts ist ein Computer aus Apples erster Serie versteigert worden.

Der „Apple I“ von 1976 brachte am Freitag beim Auktionshaus Sotheby's in New York 374 000 Dollar (knapp 300 000 Euro). Das Gerät kostete neu einst 666,66 Dollar. Ende 2010 brachte ein „Apple I“ beim Auktionshaus Christie's bereits gut 133 000 Pfund (aktuell rund 165 000 Euro) ein.

Der am Freitag versteigerte und noch von den Apple-Gründern Steve Jobs und Steve Wozniak zusammengeschraubte Rechner übertraf selbst das von den Auktionatoren erhoffte Ergebnis um mehr als das Doppelte. Zwei Bieter schaukelten sich hoch. Das Gerät ging letztlich an einen anonymen Telefonbieter.

Nach Angaben des Auktionshauses gibt es nur noch etwa 50 der Computer-„Großväter“. Nur von sechs wisse man, dass sie auch funktionieren - der jetzt verkaufte ist einer davon. Bei dem jetzt versteigerten Gerät sind auch das externe Kassettenteil und ein Monitor dabei. Die Tastatur liegt eben so blank wie das mit Schaltkreisen bestückte Motherboard.

Die ersten Apple-Computer wurden ohne Bildschirm, Netzteil, Tastatur oder Gehäuse geliefert. Deswegen wurden für sie Holzgehäuse gebastelt. Obwohl es die ersten Computer für Heimanwender waren, verkauften sie sich schleppend: Etwa 150 Rechner verkauften Wozniak und Jobs selbst, 50 andere orderte ein Elektronikhändler.

dpa

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5. DIE CD: Am schlimmsten waren in den 90ern diese unförmigen CD- Ständer, die Platz wegnahmen und suggerierten, ein cooler Staubfänger zu sein, jedoch einfach nur ein Staubfänger waren. In Zeiten von iTunes und MP3 kaufen immer weniger Menschen materielle Tonträger. Die Musik ist flüchtiger geworden und nimmt auch keinen Platz mehr weg in den Wohnungen. Ausgenommen vom Trend zur leeren Wohnung: Schallplatten-Fans... © dpa
6. 2D-FILME: Wenn die Kinowirtschaft nicht mehr weiterweiß, dann greift sie zu 3D. In den 50ern und 60ern gab es eine 3D-Welle, um die Leute weg vom Farbfernseher zu Hause in die Lichtspielhäuser zu locken, in den 80ern waren dann Videorekorder der Grund. Zurzeit geht es darum, die Menschen weg von den Raubkopien und Computerspielen ins Kino zu bewegen. Diesmal scheint sich der Trend zu verstetigen. Doch schlechte Storys sind auch in 3D nicht gut. © dpa
7. FESTNETZTELEFONATE: Immer mehr Menschen schaffen ihr Festnetztelefon ab, weil sie es neben dem Mobiltelefon zu teuer finden oder sowieso kaum daheim sind. Mancher fühlt sich von einem Anruf zu Hause mehr gestört als vom Handy, das zwar in der Tasche ein weit größerer Eingriff in die Privatsphäre ist, aber notfalls auch lautlos gestellt oder ausgeschaltet sein kann. Ein lautes Festnetztelefon in der Wohnung schreckt oft mehr auf. © dpa
8. DISKUSSIONEN: Früher gab es ausgiebige Debatten unter Freunden. Wie hieß nochmal der Laden in Paris mit den tollen Cocktails? Heute wird jedes aufkommende Gespräch weggegoogelt. Irgendjemand ist immer da, der sein Handy zückt und im Internet nachschaut. Keine Fachsimpeleien mehr, sondern mehr oder weniger gesicherte Fakten von Wikipedia. Alles wird geklärt, bevor die Unterhaltung anregend wird. Manchmal sitzen Menschen zusammen und starren lieber aufs Smartphone als Smalltalk zu betreiben. Die virtuelle Realität besiegt das echte Gegenüber. © dpa
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