iOS 7: Neues Betriebssystem

Apple-Update: Viele, viele bunte Icons

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Bunt: So sieht die neue Oberfläche von iOS 7 aus. 

Nicht alles, was neu ist, ist auch zwangsläufig gut. An diesen Satz werden viele denken, wenn sie an Aktualisierungen, also Updates, gewohnter Programme oder Systeme denken. Microsoft kann ein Lied davon singen: Sein Betriebssystem Windows 8 ist bisher ein millionenteurer Flop.

Am Mittwochabend nun veröffentlichte Apple mit iOS 7 das lang erwartete große Update seines Betriebssystems für mobile Endgeräte. Und die Nutzer erwarten, dass ihre iPhones und iPads endlich zumindest mit Funktionen ausgestattet werden, die die immer stärker werdende Android-Konkurrenz bereits zu bieten hat.

Diese Hoffnungen werden nicht ganz erfüllt, wenngleich auch iOS 7 dem Nutzer die Handhabung an vielen Stellen erleichtert und weiter optimiert. Ein Waterloo wie beim letzten großen Update, als Apple die Google-Kartenanwendung durch eine eigene, unausgereifte Applikation ersetzt hatte, ist nicht zu befürchten.

Die größten Diskussionen gibt es um das neue Design: Es ist schlichter, es ist bunter. Es ist umstritten. Und daher auch für viele ein Grund, zunächst den Umstieg zu scheuen und bei der alten Version iOS 6 zu bleiben.

Doch wer kann überhaupt wechseln? Und ist ein Wechsel überhaupt sinnvoll?

Unterstützt werden alle iPhones ab Version 4, die fünfte Generation des iPod touch, das iPad mini und alle größeren iPad-Varianten mit Ausnahme des ersten Modells.

Wer es nicht eilig hat: Es kann sich auch lohnen, mit dem Update zu warten, bis erste Kinderkrankheiten beseitigt sind und möglichst viele Apps für das neue System optimiert wurden. Denn nicht alle werden von Beginn an auf allen Geräten reibungslos mit iOS 7 zusammenarbeiten. Auf Nummer Sicher zu gehen bedeutet also, sich noch ein paar Tage zu gedulden.

Für alle anderen bietet die Aktualisierung, für die man ein paar Stunden Zeit mitbringen sollte, einige interessante Entwicklungen: Wichtigste neue Funktion ist das sogenannte Control Center, das mit einer Wischbewegung von der Unterseite des Displays aufgerufen wird. Darüber kann man Schnittstellen wie WLAN und Bluetooth schnell ein- und ausschalten sowie fix auf wichtige Apps zugreifen. Praktisch: Kontrollzentrum und Nachrichtenzentrale, in der E-Mails und andere Mitteilungen gesammelt werden, sind nun auch vom Sperrbildschirm der Geräte aus zugänglich.

Neben Verbesserungen durch automatisches Sortieren von Fotos sind es auch überarbeitete Apps, auf die sich Apple-Nutzer freuen: Die Mail-, Wetter- und Musik-Anwendung wurden aktualisiert, ebenso der Browser Safari, in dem etwa URL- und Suchleiste vereint werden.

Und schließlich bietet iOS 7 mehr Möglichkeiten, den Datenverkehr – und damit die Kosten – zu kontrollieren.

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