Konzernchef Tim Cook stellt Modelle 5C und 5S vor

Apples iPhone wird bunt: Konzernchef Cook stellt neue Modelle vor

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Neu am Start: Tim Cook vor bunten iPhone 5C. Apple muss auf den Boom preiswerter Android-Smartphones reagieren.

Cupertino. Apple bringt erstmals ein etwas günstigeres neues iPhone zusätzlich zu einem Top-Modell auf den Markt. Konzernchef Tim Cook stellte am Dienstagabend wie erwartet im kalifornischen Cupertino ein iPhone 5C mit einem Gehäuse aus Plastik in bunten Farben vor.

Zusammen mit einem neuen Spitzen-Modell ersetzt es das ein Jahr alte iPhone 5. Die Top-Version mit dem Namen iPhone 5S kann jetzt den Benutzer am Fingerabdruck erkennen. Dafür ist ein Scanner im typischen runden Knopf unter dem Bildschirm versteckt. Die Schlangen vor den Apple-Stores dürften wieder lang werden.

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Der iPhone 5C ist ohne Vertrag 100 Euro günstiger als das Top-Modell: Die Preise fangen bei 599 Euro inklusive Mehrwertsteuer an. Damit ist auch das Plastik-Modell immer noch deutlich teurer als die günstigstens Smarpthones auf dem Markt - die Preisdifferenz gibt aber Mobilfunk-Betreibern mehr Spielraum bei subventionierten Vertrags-Angeboten.

Gegen den Android-Boom

Apple steht zunehmend vor der Herausforderung, dem Absatzboom bei preiswerteren Android-Smartphones entgegenzutreten. Sie nahmen dem iPhone zuletzt Marktanteile ab. Bisher hatte Apple einfach ältere iPhone-Versionen günstiger angeboten, sobald ein neues teures Nachfolgemodell auf den Markt kam.

Das gestern präsentierte iPhone 5C hat denselben Chip und dieselbe Kamera wie das Vorgängermodell iPhone 5 - es ist also das gleiche Telefon in einem Plastik-Gehäuse. Zu haben in den Farben Grün, Weiß, Blau, Rot und Gelb.

Das Spitzenmodell iPhone 5S sieht äußerlich wie da

Fotos: froh und billiger: Das neue iPhone 5C

Farbenfroh und billiger: Das neue iPhone 5C

s bisherige Handy aus, hat aber unter anderem einen doppelt so schnellen Chip, eine bessere Kamera und neue Funktionen bekommen. Als zusätzliche Farbe kommt Gold zu Schwarz und Silber hinzu. Die Bildschirm-Größe ist unverändert, während die Konkurrenz auf größere Displays setzt. Der Fingerabdruck-Sensor soll es Nutzern leichter machen, die keine Lust auf Passwörter haben. Der Fingerabdruck werde verschlüssselt auf dem Handy gespeichert und keinen anderen Programmen zugänglich gemacht, versicherte Apple.

Im iPhone 5S baut Apple erstmals einen 64-Bit-Chip in ein Smartphone ein, wie man sie aus PCs kennt. Dadurch werde das 5S rund 40 Mal so schnell wie das gut sechs Jahre alte Original-iPhone. Die Batterielaufzeit wurde verbessert. Jetzt könne man zehn Stunden im UMTS-Netz telefonieren oder mit dem superschnellen LTE-Datenfunk im Internet surfen, hieß es.

Die aktive Fläche des Kamera-Sensors wurde um 15 Prozent erweitert, die Pixel sind jetzt größer. Zudem können Apps wie zum Beispiel Fitness-Anwendungen erkennen, ob ein Nutzer läuft oder fährt.

iOS 7 runderneuert

Zudem bringt Apple am 18. September das runderneuerte Betriebssystem iOS 7 auf den Markt. Die iWork-Büroprogramme werden künftig kostenlos sein, kündigte Cook an. Das ist ein Angriff auf Bezahl-Angebote von Microsoft und die für Verbraucher kostenlosen Google-Apps. (dpa)

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