Neue Schnittstelle

Aus Thunderbolt wird USB

+
Falsch herum gibt es nicht: Nach Smartphones dürften sich die verdrehsicheren USB-Stecker und -Buchsen des Typs C auch bei Computern auf breiter Front durchsetzen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Was war gleich noch der Unterschied zwischen Thunderbolt und USB? Diese Frage muss Computernutzer künftig nicht mehr umtreiben. Denn die beiden Schnittstellen verschmelzen.

Berlin (dpa/tmn) - Die Computerschnittstelle Thunderbolt wird technischer Unterbau der nächsten USB-Generation. Chip-Hersteller Intel, der Thunderbolt entwickelt und 2009 erstmals vorgestellt hatte, habe das Schnittstellenprotokoll dem USB Implementers Forum (USB-IF) übergeben, teilte das Gremium mit.

Das USB-IF ist für die Entwicklung des USB-Standards zuständig. Es will Thunderbolt 3 nach eigenen Angaben als Grundgerüst für die kommende USB-Generation USB4 nutzen und deren Spezifikation Mitte des Jahres veröffentlichen.

USB4 soll die USB-Bandbreite verdoppeln, eine gleichzeitige Übertragung mehrerer Daten- und Display-Protokolle ermöglichen und abwärtskompatibel mit USB 3.2, USB 2.0 sowie Thunderbolt 3.0 sein, so das USB-IF weiter.

Standardmäßig sollen für USB4-Verbindungen die USB-Kabel mit den verdrehsicheren Steckern und Buchsen des Typs C zum Einsatz kommen.

Mitteilung

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.