Battlefield 3: Der große Test

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Die Grafik in Battlefield 3 sieht einfach großartig aus.

München - Battlefield 3 tritt an, die bisherige Ego-Shooter-Referenz Call of Duty zu entthronen. Wir werfen einen Blick auf das heiß erwartete Game aus dem Hause Electronic Arts.

Story

Die Story hinter der Single-Player-Kampagne ist Klasse: Man wird konfrontiert mit Massenvernichtungswaffen, einem geplanten Anschlag auf New York, einem Staatsstreich im Iran samt Eingreifen der USA sowie einem verrückten Russen. Irgendwie beschleicht einen dauernd das Gefühl, dass man einige Elemente dieser Geschichte schon aus bestimmten Filmen und anderen bekannten Shootern kennt...

Gameplay

Die Grafik in Battlefield 3 sieht einfach großartig aus. Man merkt deutlich einen Fortschritt zum Quasi-Vorgänger Battlefield: Bad Company 2. Die Frostbyte-2-Grafik-Engine beschert uns wunderbare Licht- und Schatteneffekte, blendende Sonnenstrahlen und wahnsinns Zeitlupen-Animationen, wie sie so manches Kameragenie aus Hollywood nicht besser hinkriegen könnte. Insbesondere Explosionen, Feuer, Rauch und einstürzende Häuser sind wunderschön lebensecht animiert.

Die Soundeffekte sind ebenfalls der Hammer. Man hört jede einzelne abgefeuerte Kugel, bis das Magazin leer ist. Die Geräuschkulisse sorgt dafür, dass man sich wirklich wie auf einem Schlachtfeld fühlt.

Jedem Konsolen-Gamer wird an dieser Stelle dringlichst angeraten, ein 1,5 Gigabyte großes Zusatzpackage zu installieren. das dem Spiel beigefügt. Dieses Package verhindert, dass die Objekte in Nahaufnahme grausam verpixelt aussehen.

Der Multiplayer-Modus wartet mit Unmengen an freischaltbaren Dingen auf und der Weg bis zu Level 100 ist sehr, sehr weit. Für Langzeit-Motivation ist also gesorgt.

Screenshots aus Battlefield 3

Screenshots aus Battlefield 3

Noch bevor man die ersten Fahrzeuge freigeschalten hat, warten zahlreiche tolle Goodies auf den Soldaten. Von Vorteil ist zweifelsfrei, dass das System sich alle freigeschalteten Leistungen merkt und diese jederzeit im Spiel gebraucht werden können.

Im Multiplayer-Modus zählen vor allem Handlungsfreiheit und das Überleben des eigenen Teams. Man wählt eine von vier Kämpfer-Klassen aus und dann erhält man die Möglichkeit, seine Kameraden zu heilen, deren Equipment zu reparieren, sie mit Munition zu versorgen oder ihnen schlichtweg den Rücken freizuhalten.

Jede Klasse und jedes Fahrzeug eröffnet mannigfaltige Möglichkeiten, die Gegner plattzumachen. Scheitert eine Strategie, dann wartet auch schon die nächste. So viele Probleme auftauchen, so viele Probleme lassen sich auch lösen - entweder mit einem Kampfjet, einem Raketenwerfer oder mit einem Scharfschützengewehr. Und jede dieser Taktiken macht auch jede Menge Spaß.

Alle neun Karten im Spiel haben ihre Höhepunkte. Vor allem der Rush-Modus hat einiges für sich. Je mehr Gegner man erledigt, umso mehr von der Karte wird enthüllt. da legt man sich gerne ins Zeug, um möglichst viel zu entdecken. Was den Multiplayer-Modus angeht, so stellt Battlefield 3 praktisch jeden anderen Shooter in den Schatten.

Der Einzelspieler-Modus wird dagegen durch viele QuickTime-Events und einen linearen Spielablauf bestimmt. Doch die Story wartet mit derart vielen Überraschungen auf, dass die im Vergleich zum Multiplayer deutlich geringere Handlungsfreiheit ohne weiteres aufgewogen wird. Man hat weniger Fahrzeuge zur Auswahl, allerdings machen die Fahrzeug-Level wie der Panzer-Einsatz oder der Angriff im Kampfjet auf den Iran absolut Laune.

Fazit

Battlefield 3 ist ein sensationell guter Ego-Shooter. Wer auf das Team-Feeling steht, findet nichts besseres aus dem Markt. Aber Einzelkämpfer tendieren wohl eher zu Call of Duty. Trotzdem ist dieses Game ein Pfluchtkuaf für jeden Ego-Shooter-Fan.

Genre: Ego-Shooter

Hersteller: Electronic Arts

Für: Xbox 360, PlayStation 3 und PC

Altersfreigabe: Ab 18 Jahren 

fro

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