Gesetzesentwurf in Grenada

Beleidigung auf Facebook künftig strafbar

+
Beleidigungen auf sozialen Netzwerken sollen in Grenada kein Kavaliersdelikt mehr sein.

St. George's - Genau überlegen sollte sich demnächst, wer im kleinen Inselstaat Grenada über Webseiten wie Facebook und Twitter andere Menschen beleidigt. Er könnte nämlich im Gefängnis landen.

Die Abgeordneten der Karibikinsel verabschiedeten am späten Freitagabend (Ortszeit) eine entsprechende Maßnahme, die Teil eines Gesetzesentwurfs gegen elektronische Verbrechen ist. Das Gesetzesvorhaben stellt auch andere Aktivitäten im Internet unter Strafe, darunter das elektronische Stalking und Identitätendiebstahl.

Die größten Shitstorms

Die größten Shitstorms

Nach dem Gesetzesvorhaben droht Personen, die wegen beleidigender Kommentare im Internet verurteilt werden, eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 37.000 Dollar oder drei Jahre Haft. Auf die Verbreitung von Kinderpornografie steht nach dem Entwurf eine Geldstrafe von bis zu 111.000 Dollar und eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren.

AP

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.