Bing-Suche jetzt immer verschlüsselt

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Starten Bing-Nutzer eine Suchanfrage, müssen sie für die Verschlüsselung kein "https" mehr in der Adresszeile ergänzen. Foto: www.bing.com

Die Suchmaschine Bing macht es ihren Kokurrenten nach und verschlüsselt die Sucheinträge automatisch. Die verwendeten Begriffe werden jetzt nicht mehr an Dritte weitergegeben.

Berlin (dpa/tmn) - Die Microsoft-Suchmaschine Bing soll künftig alle Suchanfragen standardmäßig verschlüsseln. Bisher mussten Nutzer dafür eigenhändig "https://www.bing.com" in der Adresszeile eingeben.

In der Folge übermittelt Microsoft Webmastern oder Werbenetzwerken die eingegebenen Begriffe nicht mehr, sondern teilt nur noch mit, dass der Surfer über Bing auf die aufgerufene Seite gekommen ist (Referrer). Die Verschlüsselung schützt grundsätzlich davor, dass die eingegebenen Suchbegriffe von Dritten aus dem Netz abgeschöpft und ausgewertet werden können.

Bei Suchmaschinen wie Google oder Yahoo ist die verschlüsselte Suche schon länger Standard, bei auf Datenschutz ausgelegten Metasuchmaschinen wie MetaGer Ixquick/Startpage oder Duckduckgo gehört sie ohnehin zum Grundkonzept. Diese alternativen Suchmaschinen speichern auch keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten ihrer Nutzer oder werten diese aus.

Bing-Ankündigung

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