Blackberry-Hersteller RIM streicht 2000 Jobs

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Der kanadische Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) will sich von etwa einem Zehntel seiner Mitarbeiter trennen.

Waterloo. Der kanadische Technologie-Konzern Research In Motion (RIM) will sich von etwa einem Zehntel seiner Mitarbeiter trennen. Im Zuge eines Sparprogramms würden 2000 Jobs wegfallen, teilte der Hersteller der Blackberry-Handys am Montag mit.

Die Betroffenen in Nordamerika und einigen weiteren Ländern sollten im Lauf der Woche informiert werden. RIM-Aktien verloren nach Bekanntwerden der Pläne in New York mehr als 3,5 Prozent auf 26,92 Dollar. Der Konzern leidet unter Verspätungen bei der Entwicklung neuer Geräte. Zudem gelang es den Kanadiern in den vergangenen Jahren nicht, ihre dominante Position im Markt für Geschäfts-Handys auch bei Privatkunden zu behaupten.

Dort punktet derzeit vor allem die Smartphone-Konkurrenz von Apples iPhone und Geräten mit dem Google-Betriebssystem Android. Neben den Stellenstreichungen kündigte RIM an, das Management umzubauen. So werde der bereits seit Juni aus gesundheitlichen Gründen abwesende Vorstand für das operative Blackberry-Geschäft, Don Morrison, in Ruhestand gehen.

Sein Ressort sollten Jim Rowan und der Deutsche Thorsten Heins zusätzlich zu ihren Vorstandsaufgaben übernehmen. Die Doppelspitze des Konzerns bleibt demnach unverändert. (dapd)

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