Bundeswehr vs Pokémon Go

Keine Monsterjagd auf Truppenübungsplätzen

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Pokémon Go soll seine Fans künftig nicht mehr auf Truppenübungsplätze locken. 

Berlin - Immer wieder kommt es dank Pokemon Go zu Zwischenfällen. In Niedersachsen etwa waren drei Zocker auf einen Truppenübungsplatz gelaufen, als dort mit scharfer Munition geschossen wurde. Die Bundeswehr reagiert.

 Die Bundesregierung will im Smartphone-Spiel Pokémon Go wegen Sicherheitsbedenken die Standorte der Bundeswehr inklusive Übungsplätzen und Schießanlagen löschen lassen. Derzeit laufen Gespräche mit dem Spielebetreiber", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Regierung fürchtet, dass Monsterjäger sich in Gefahr bringen. 

Bereits Ende Juli war ein internes Papier durch die "Süddeutsche Zeitung" bekanntgeworden, in dem es hieß, das Spiel berühre "die Sicherheitsinteressen der Bundeswehr" unmittelbar. Damals hieß es auch, die Bundeswehr sei mit den Entwicklern des Spiels in Kontakt.

"Pokémon Go": Irre Monsterjagd mit Suchtpotenzial

Die Spielwelt folgt dem echten Stadtplan. An den sogenannten Pokéstops (blauer Kreis auf dem Smartphonedisplay) finden Spieler Ausrüstungsgegenstände. Foto: Andrea Warnecke
Die Spielwelt folgt dem echten Stadtplan. An den sogenannten Pokéstops (blauer Kreis auf dem Smartphonedisplay) finden Spieler Ausrüstungsgegenstände. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Die kleinen Pokémon tauchen beim Spaziergang gelegentlich am Wegesrand auf. Dieser Traumato wird mit ein paar schnelle Pokéballwürfen eingefangen. Foto: Andrea Warnecke
Die kleinen Pokémon tauchen beim Spaziergang gelegentlich am Wegesrand auf. Dieser Traumato wird mit ein paar schnelle Pokéballwürfen eingefangen. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Für alle anderen ist es die Berliner Zimmerstraße. "Pokémon Go"-Spieler finden hier aber kleine virtuelle Monster im Großtstadt-Dschungel. Foto: Andrea Warnecke
Für alle anderen ist es die Berliner Zimmerstraße. "Pokémon Go"-Spieler finden hier aber kleine virtuelle Monster im Großtstadt-Dschungel. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Schon ist das Pokémon im Pokéball. Im Fangmodus wird die Kamera des Smartphones genutzt. Die Spielinhalte werden ins Bild eingeblendet. Foto: Andrea Warnecke
Schon ist das Pokémon im Pokéball. Im Fangmodus wird die Kamera des Smartphones genutzt. Die Spielinhalte werden ins Bild eingeblendet. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Einmal gefangen, verrät das Program wissenswerte Details über die Fähigkeiten der kleinen Monster. Screenshot: Till Simon Nagel Foto: Till Simon Nagel
Einmal gefangen, verrät das Program wissenswerte Details über die Fähigkeiten der kleinen Monster. Screenshot: Till Simon Nagel Foto: Till Simon Nagel © Till Simon Nagel
Die Spielwelt von "Pokémon Go" orientiert sich an realen Stadtplänen. Dabei fallen auch zahlreiche Geodaten an. Sie verraten einiges über die Gewohnheiten der Spieler. Screenshot: Till Simon Nagel Foto: Till Simon Nagel
Die Spielwelt von "Pokémon Go" orientiert sich an realen Stadtplänen. Dabei fallen auch zahlreiche Geodaten an. Sie verraten einiges über die Gewohnheiten der Spieler. Screenshot: Till Simon Nagel Foto: Till Simon Nagel © Till Simon Nagel
Die Pokémon tauchen auch mal auf dem eigenen Schreibtisch auf. Screenshot: Till Simon Nagel Foto: Till Simon Nagel
Die Pokémon tauchen auch mal auf dem eigenen Schreibtisch auf. Screenshot: Till Simon Nagel Foto: Till Simon Nagel © Till Simon Nagel
Diese Pokéstops sind Landmarken oder Sehenswürdigkeiten - hier eine Gedenktafel für die Mauertoten in Berlin. Foto: Andrea Warnecke
Diese Pokéstops sind Landmarken oder Sehenswürdigkeiten - hier eine Gedenktafel für die Mauertoten in Berlin. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Auch wann und wo man ein Pokemon gefangen hat, kann man über die App sehen. Screenshot: Till Simon Nagel Foto: Till Simon Nagel
Auch wann und wo man ein Pokemon gefangen hat, kann man über die App sehen. Screenshot: Till Simon Nagel Foto: Till Simon Nagel © Till Simon Nagel

Seit Wochen sorgt das Smartphone-Spiel für Furore. An realen Orten können Nutzer Monster sammeln, dabei wird auch die Handykamera benötigt. 

dpa

So verändert Pokémon GO unser Leben!

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