Nach Preis für "Crysis 2": Debatte um Ego-Shooter

Berlin. Die Auszeichnung des Ego-Shooters „Crysis 2“ beim Deutschen Computerspielpreis facht die Debatte über den kulturellen Wert der digitalen Unterhaltung an.

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Vor allem in der Union diskutieren Politiker, ob es eine weise Entscheidung der Jury war, das Baller-Game der Frankfurter Firma Crytek als bestes deutsches Spiel des Jahres auszuzeichnen. Das in einem zerstörten Manhattan angesiedelte Kriegsszenario besteche durch „hohen Spielspaß, eine innovative Spielmechanik und eine herausragende Grafik“, hieß es bei der Begründung.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU), der den Preis mit den Branchenverbänden BIU und GAME ausrichtet und dessen Haus die Hälfte des Preisgelds in Höhe von 385.000 Euro beisteuert, erklärte bei der Verleihung jedoch, dass Titel mit Gewaltdarstellungen „schwerlich kulturell und pädagogisch wertvoll sein“ könnten. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Börnsen hatte schon vorher gesagt, dass „sogenannte Killerspiele“ nicht honoriert werden dürften. (dpa/mal)

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