E-Books: handlich, praktisch und beliebt

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Immer mehr Deutsche erkennen die Vorzüge der E-Book-Reader: Sie sind günstig, handlich und speichern Tausende E-Books.

In den USA sind E-Book-Reader längst auf dem Markt angekommen. Jetzt greifen auch in Deutschland immer mehr Leser zum digitalen Buch. E-Books sind billiger als gedruckte Bücher und nehmen im Regal keinen Platz weg. Hier einige weitere Vorteile.

E-Books sind digitale Bücher. Sie werden aus dem Internet heruntergeladen und gespeichert. Lesen kann man ein E-Book entweder am Computer, auf dem Tablet-PC, dem Smartphone oder auf speziellen Lesegeräten, sogenannten E-Book-Readern.

Bis auf wenige Ausnahmen arbeiten die meisten E-Book-Reader mit der sogenannten E-Ink-Technologie. Buchstaben und Bilder entstehen, indem ein elektronischer Impuls mikroskopisch kleine, zweifarbige Kugeln ausrichtet. Die Schrift ist gestochen scharf – wie auf einer gedruckten Buchseite. Die Darstellung ist zwar nicht bunt wie bei einem Tablet-Monitor. Dafür frisst der Akku kaum Strom und der Display spiegelt nicht – selbst bei direkter Sonneneinstrahlung.

E-Book-Markt in Deutschland wächst

In Deutschland waren E-Books bislang eher Scheinriesen: Es wurde viel über sie geredet, der große Durchbruch blieb aber aus. Zuletzt hat sich in der Branche jedoch einiges getan: Es gibt einen Trend zur digitalen Erstveröffentlichung, einige Titel erscheinen erst als E-Book und dann im Print. Und manche Titel gibt es sogar nur noch als elektronisches Buch.

Die Strategie der Verleger scheint aufzugehen. Jeder Zweite überlegt, ob er sich sein erstes Buch in digitaler Form kaufen soll. Auch die Umsatzzahlen wachsen: Im Jahr 2011 gaben die Bundesbürger nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 38 Millionen Euro für E-Books aus.

Vor allem im Internet wird deutlich, dass die digitalen Bücher in aller Munde sind. Foren und Ratgeber informieren über alles Wissenswerte über E-Books. Hier die wesentlichen Vorteile gegenüber gedruckten Büchern:

  • E-Book-Reader nehmen sowohl im Urlaubsgepäck als auch daheim im Bücherregal keinen Platz weg. Sie sind handlich und leicht. Die meisten wiegen zwischen 300 und 400 Gramm.
  • Der Lesestoff geht nie aus. Denn auf einen E-Book-Reader passen etwa 1.000 bis 3.000 elektronische Bücher.
  • E-Books sind – trotz eigener Preisbindung – meist 15 bis 20 Prozent günstiger als gedruckte Bücher. Das liegt vor allem daran, dass keine Kosten für Druck und Vertrieb anfallen.
  • Wer ein neues Buch kaufen will, braucht nicht in die nächste Buchhandlung zu gehen. E-Books können bequem über das Internet heruntergeladen werden und sind dann sofort verfügbar.

USA: E-Books sind gefragter als Druckversion

Auch wenn der deutsche E-Book-Markt wächst: Von den Umsatzzahlen in den USA können Verleger hierzulande nur träumen. Im vergangenen Jahr wuchs der Umsatz mit E-Books in den Vereinigten Staaten mit 2,07 Milliarden Dollar – umgerechnet rund 1,7 Milliarden Euro – auf mehr als das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr. Das belegt eine aktuelle Studie des US-Verlegerverbands. Damit wurden 2011 schon mehr E-Books als gedruckte Bücher verkauft.

Die Vampirgeschichten der Selbstverlegerin Amanda Hocking wurden als E-Books schnell zum Kassenschlager. Auch der Erfolg des erotischen Romans „Fifty Shades of Grey“ ist vor allem auf die digitalen Verkäufe zurückzuführen. Es ist das erste E-Book, das die Marke von über einer Million bezahlter Downloads erreicht hat.

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