E-Sports: Jeder sechste Internetnutzer hat schon zugeschaut

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Das Videospiel "DOTA2" ist bei Spielern sehr beliebt und mittlerweile steigt auch die Zahl der Zuschauer, wenn um den Sieg gekämpft wird. Foto: Andrea Warnecke

"Starcraft" statt Fußball: Computerspiel-Wettkämpfe sind längt keine Randerscheinung mehr. Allmählich kommt das Phänomen des E-Sports auch in Deutschland an.

Berlin (dpa/tmn) - Nicht nur der Fußball füllt in Deutschland Stadien. Auch immer mehr E-Sport-Veranstaltungen locken viele Zuschauer in die Arenen und vor die Computer.

Ob vor Ort, per Livestream oder als Aufzeichnung - rund jeder sechste Internetnutzer in Deutschland (16 Prozent) hat bereits E-Sport geschaut. Das geht aus einer Yougov-Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) hervor.

Besonders in der Altersgruppe der 16-24-Jährigen sind die Videospiel-Wettbewerbe angesagt. Hier haben rund 40 Prozent schon zugeschaut, wie Teams oder Einzelspieler in Videospielen wie "DOTA2", "Starcraft" oder "League of Legends" um den Sieg kämpfen. Allerdings zieht E-Sport hierzulande noch die wenigsten regelmäßig in den Bann. Nur rund 12 Prozent der Umfrageteilnehmer, die E-Sport schauen, gaben an, mindestens einmal pro Woche zuzusehen. Ein großer Teil (67 Prozent) schaut "mehrmals im Jahr" oder seltener zu.

Beliebter als E-Sport sind die so genannten Let's Plays. Hier filmen sich Videospieler beim zocken ihrer Lieblingsspiele und streamen die Aufnahmen ins Netz. Rund jeder fünfte Befragte (22 Prozent) hat bereits Let's Plays als Livestream oder Aufzeichnung angesehen. Auch hier liegen wieder die 16-24-Jährigen weit vorne. In dieser Altersgruppe haben rund zwei Drittel (63 Prozent) bereits das eine oder andere Let's Play geschaut. Selber aktiv werden aber deutlich weniger Spieler. Nur rund jeder zwölfte (8 Prozent) nimmt sich selbst beim Spielen auf und sendet live ins Netz.

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