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Endung der Internetadresse verrät Spam und Malware

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Vorbereitung einer Erpressung?
Vorbereitung einer Erpressung? © dpa

Genf/Bonn. Wer bei Links oder Absenderadressen von Mails auf die Endung der Internetadresse achtet, kann sich unter Umständen Ärger mit Spam und Malware ersparen.

Denn es gibt Endungen, auch Top-Level-Domains (TLD) genannt, deren Registrare Internetadressen im großen Stil und wissentlich an professionelle Spammer und Schadsoftware-Vertreiber verkaufen. Darauf weist das Spamhaus-Projekt hin, eine Nichtregierungsorganisation gegen Internetbedrohungen. In einer aktuellen Erhebung hat sie die zehn am häufigsten missbrauchten TLDs identifiziert.

Dabei handelt es sich - in nach Bedrohung absteigender Reihenfolge - um .science, .top, .stream, .download, .gdn, .biz, .accountant, .click, .link und .win. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat zudem häufig die TLDs .pw, .tk sowie .ml in Verbindung mit Malware beobachtet. Außerdem falle die TLD .xyz häufig in Verbindung mit manipulierten Webseiten auf, die den Rechner über das Ausnutzen von Sicherheitslücken (Exploits) schon beim bloßen Öffnen der Seite infizieren können (Drive-by-Download). (dpa)

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