Britische Studie

Facebook erschwert den Trennungsschmerz

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Eine Studie der Brunel University kam zu dem Ergebnis, dass Facebook das Liebesleid vergrößert.

London - Gebrochene Herzen sollten sich von dem Facebook-Profil des Ex-Partners besser fernhalten - denn mit der vermeintlichen Nähe im Netz tun sich die Verlassenen keinen Gefallen.

Wenn eine Beziehung im Alltag scheitert, ist die Versuchung groß, dem Ex-Partner zumindest über das Internet noch nahe zu sein. Nicht selten bleiben Verlassene auf Facebook mit ihren ehemaligen Partnern befreundet und nutzen das soziale Netzwerk, um dem anderen hinterherzuspionieren. Doch eine britische Studie der Brunel University warnt: Wer unter einer schweren Trennung leidet, sollte lieber auch im Netz auf Abstand gehen.

In einem Radio-Interview erklärte die Psychologin Dr. Tara Marshall, die im Rahmen der Studie 464 frisch getrennte Facebook-User befragt hatte, dass das soziale Netzwerk den Trennungsschmerz häufig nur verstärken würde. Denn die Freundschaft auf Facebook erschwert es den Verlassenen, die Trennung zu überwinden und über den Partner hinwegzukommen. Stattdessen würde der Facebook-Konsum hauptsächlich negative Gefühle in den Personen wecken, so Marshall in dem Interview. Gebrochene Herzen sollten also lieber auch im Netz einen Schlussstrich ziehen und vorerst Abstand vom Profil des Ex-Partners nehmen.

CS

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