Nach drei Jahren Entwicklung

Facebook führt Anti-Mobbing-Portal ein

Berlin - Das Soziale Netzwerk Facebook hat ein eigenes Portal zur Vorbeugung von Mobbing gestartet. Es ist das Ergebnis langjähriger Entwicklungsarbeit.

Das Infoportal „Mobbing stoppen“ richtet sich sowohl an Nutzer, die gemobbt werden, als auch an Beteiligte wie Eltern und Lehrer. Es bietet Hilfestellungen und Empfehlungen, wie sie mit einem derartigen Vorfall umgehen können.

Auch für diejenigen, denen Mobbing vorgeworfen wird, soll das Portal Informationen bieten. Laut Facebook wurde die Seite so gestaltet, dass die Hilfestellungen schnell und einfach zugänglich sind. Meldet ein Nutzer auf Facebook einen Mobbing-Fall, wird er direkt auf „Mobbung stoppen“ umgeleitet.

„Wir leben in einer Welt, in der immer wieder Konflikte aufkommen, ob online oder offline. Daher ist es besonders wichtig, Menschen alle notwendigen Tools und Informationen zur Verfügung zu stellen, um einem solchen Verhalten entgegenwirken zu können“, erklärt Arturo Bejar, leitender Ingenieur bei Facebook. Das Anti-Mobbing-Portal entstand in einer dreijährigen Zusammenarbeit mit Experten des Yale Center for Emotional Intelligence. In Deutschland unterstützen Klicksafe, PlayBack Berlin e. V. und die Stiftung Digitale Chancen das Projekt.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.