Mitglieder sollen ermutigt werden, Missbrauch zu melden

Facebook startet Kampagne gegen Mobbing

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Berlin. Facebook will seine deutschen Nutzer zum Widerstand gegen Mobbing im Internet anregen. Dazu dient ein Programm innerhalb des sozialen Netzwerks, das am Freitag freigeschaltet wurde, wie Facebook mitteilte.

Facebook-Mitglieder können damit das Bekenntnis "Sei mutig. Stopp Mobbing." unterstützen und an ihre Kontakte verbreiten. Gleichzeitig soll die Anwendung Informationen über Mobbing bereitstellen sowie Tipps und Tricks bieten, wie man sich als Betroffener, Freund oder Zeuge zur Wehr setzen kann. Die Aktion wurde fraktionsübergreifend von Netzpolitikern im Deutschen Bundestag begrüßt.

Facebook arbeitet bei der Anti-Mobbing-Kampagne mit der EU-Initiative klicksafe zusammen. Die Koordinatorin von klicksafe, Renate Pepper, erklärte, sie erwarte "auch konkrete Maßnahmen von Facebook selbst". Dazu zählten einfache Wege, Mobbing auf Facebook zu melden, sowie die Löschung beleidigender Inhalte, sagte die Mediendirektorin der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz. Bisher stand die Aktion nur Nutzern in Facebooks Heimatland USA offen. Facebook will sich damit vor allem an Schüler, Eltern und Lehrer richten. (dpa)

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